Ist es realistisch, ein Stadion mit 70.000 Sitzplätzen über das ganze Jahr so zu bespielen, dass man sich die Betriebskosten einer solchen Einrichtung leisten kann? Die realistische Antwort lautet: Nein.
Dafür soll das bestehende Prater-Oval ein Upgrade erhalten: "Wir werden jedenfalls Verbesserungen vornehmen. Ich finde die Gastrosituation nicht erquicklich. Und die Häusl-Situation - das kann man ruhig so schreiben - ist unerträglich. Der Stadionbesuch muss komfortabler werden. Derzeit werden Pläne und Vorschläge dafür ausgearbeitet", erklärt Hacker.
Er betont außerdem, dass vor allem Veranstalter abseits von Fußballspielen mit dem Happel-Stadion als Event-Location durchaus zufrieden wären.
"Die entscheidende Fläche bei Konzerten ist die Fläche im Innenraum. Veranstalter sind sehr glücklich damit, dass es eine Laufbahn und im internationalen Vergleich viel Platz um das Spielfeld gibt. Mit unserem Stadion haben wir also aktuell sogar ein Asset. Damit verdienen wir auch unser Geld."
"Ist es realistisch, ein Stadion mit rund 70.000 Sitzplätzen über das ganze Jahr so zu bespielen, dass man sich die Betriebskosten einer solchen Einrichtung leisten kann?", fragt Hacker und gibt sogleich die Antwort: "Ich bin traurig darüber, aber die realistische Antwort lautet: Nein."
Das komplette Interview mit Peter Hacker: