Bosniens Goldtor laut Lindner nicht unhaltbar

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Teamchef Franco Foda ärgerte bei der 0:1-Niederlage in Bosnien-Herzegowina die Entstehung des Gegentreffers, Heinz Lindner trauerte vor allem der Parade nach.

"Ich bin der Überzeugung: Wenn ich einen starken Tag habe, halte ich den Ball auch", zeigt sich der ÖFB-Goalie selbstkritisch.

Eine leichte Übung war der Schuss von Superstar Edin Dzeko wie die komplette Partie jedoch nicht:

"Für einen Torhüter war es kein leichtes Spiel. Wenig zu tun, eigentlich fast gar nichts zu tun, und dann macht Basti in dieser Situation alles richtig, verzögert das Tempo, schaut, dass Dzeko den Haken nicht auf seinen starken rechten Fuß machen kann. Dzeko schließt mit links ab, Basti geht runter, fälscht den Ball ab und der geht rein."

Prödl ärgert Entstehungsgeschichte

Der angesprochene Sebastian Prödl nimmt den Grasshoppers-Legionär in Schutz: "Ich kann es nicht beurteilen, ich bin kein Tormann, aber Schuldzuweisungen sind das Einfachste nach einer Niederlage. Ich bin noch dran, habe ihn leicht touchiert, vielleicht hat es das Heinz erschwert. Aber diese ganze Situation summiert eigentlich unsere Leistung in diesem Spiel, dass das letzte Äutzerl gefehlt hat."

"Den dürfen wir nicht so einfach verlieren! Wir dürfen den Ball in der Offensive verlieren, wenn wir mutig und kreativ sein wollen und im Angriff etwas entwickeln wollen, aber nicht in dieser Situation."

Sebastian Prödl

Wie Foda ärgert auch den Watford-Legionär die Entstehungsgeschichte des Gegentors. Seiner Meinung nach seien genug ÖFB-Kicker hinter dem Ball gewesen, als es zum Ballverlust kam.

"Den dürfen wir nicht so einfach verlieren! Wir dürfen den Ball in der Offensive verlieren, wenn wir mutig und kreativ sein wollen und im Angriff etwas entwickeln wollen, aber nicht in dieser Situation, nicht in dieser Position im Mittelfeld", moniert der Steirer.

Tor nicht Dzeko zuzuschreiben

Den Konter selbst erlebte Prödl wiefolgt: "Wir sind nicht geordnet. Jeder bietet sich an, will den Ball irgendwo im freien Raum haben, somit ist Dzeko auch ganz alleine. Ilse rückt raus, sie spielen den Ball rein. Ich will verhindern, dass er in die Mitte zieht. Er schießt aus spitzem Winkel, ich fälsche noch ab, der Ball geht unter Heinz durch."

"So eine Szene ist das einzige, was Dzeko will. Er war 90 Minuten lang mehr oder weniger abgemeldet. Dann hat er diese eine Szene und macht das Tor. Das ist nicht ihm zuzuschreiben, sondern dass wir durch einen einfachen Ballverlust in einen Konter laufen. Das darf vor allem in so einer Situation nicht passieren."

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