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Wiener leitet ÖFB-Cup-Finale

Der Polizist bekommt die Ehre erstmals in seiner Karriere ein Endspiel im UNIQA ÖFB-Cup zu leiten.

Wiener leitet ÖFB-Cup-Finale Foto: © GEPA

Am kommenden Freitag ist es so weit.

In Klagenfurt wird der erste Titel der Saison vergeben. Im Finalspiel des UNIQA ÖFB-Cups treffen LASK und Altach aufeinander (ab 16:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>).

Jetzt steht auch die Schiedsrichterbesetzung fest. Der Wiener Julian Weinberger darf erstmals in seiner Karriere ein derartiges Finalspiel leiten.

"Im ersten Moment habe ich sehr viel Freude und Dankbarkeit für das Vertrauen, dass ich das Finale leiten darf, verspürt. Ich sehe die Besetzung einerseits als Anerkennung seitens der Verantwortlichen und andererseits als Bestätigung meiner bisherigen Leistungen, nicht nur im letzten, sondern auch in den vergangenen Jahren", meint der Polizist gegenüber dem ÖFB.

Weinberger bereitet sich intensiv vor

Dabei widmet sich der Unparteiische im Vorfeld intensiv den beiden Teams. "Grundsätzlich ist unsere Vorbereitung genauso intensiv wie jene der Teams - körperlich, mental, aber vor allem auch in der Spielanalyse. Beispielsweise habe ich mir in den letzten Wochen alle Spiele der Finalisten angeschaut, um zu sehen, wie die aktuelle Form ist, welche Taktiken angewandt werden und wie sich die einzelnen Spieler verhalten", so der 41-Jährige.

Assistiert wird er von Stefan Pichler und Sebastian Gruber. Als Vierter Offizieller ist Stefan Ebner vor Ort, Mohamed El Sadany fungiert als Ersatzassistent.

Im VAR-Raum in der Donaustadt sitzen Markus Hameter und Michael Obritzberger.

LASK hatte Probleme mit Weinberger

Mit wenig Freude dürfte der LASK auf diese Besetzung blicken. Im August 2025 zeigte er in Salzburg Sascha Horvat nach Kritik zuerst Gelb, schickte ihn dann mit Gelb-Rot vom Platz.

"Wir reden immer davon, dass Emotionen und Feuer so super im Fußball sind. Dann braucht man als Schiedsrichter auch ein bisschen Gespür. Es spielt Salzburg gegen den LASK, da hat man vor ein paar Jahren gesagt: 'Da gibt es Feuer, da wird richtig reingehaut.' Das ist anscheinend nicht mehr erlaubt", schimpfte LASK-Kapitän Sascha Horvat gegenüber LAOLA1 nach dem Spiel.

Der damalige Coach Joao Sacramento unterstellte Weinberger, das Spiel mit seinem Ego zerstört zu haben.

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