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"War Pflichtsieg": Salzburg bleibt nach Cup-Triumph realistisch
Die "Bullen" lassen Oberwart in der ersten Cup-Runde keine Chance, dennoch will Neo-Trainer Danny Röhl am Boden der Tatsachen bleiben.
"Ein sehr guter Start, nicht mehr und nicht weniger", sagt Neo-Salzburg-Trainer Danny Röhl über den 7:1-Auftaktsieg seiner Mannschaft im UNIQA ÖFB-Cup gegen den SV Oberwart am "ORF"-Mikro.
Oberwart chancenlos! Salzburg beschert Röhl gelungenes Debüt >>>
Bereits in der ersten Halbzeit gaben die "Bullen" - bei denen mit Veratschnig, Barry und Boma drei externe Neuzugänge in der Startelf vertreten waren - das Tempo vor. Dennoch hätte das Team laut ihrem Coach einen kurzen Leerlauf gehabt.
Baidoo (8.), Vertessen (11.) und Diakite (33.) sorgten für einen Drei-Tore-Vorsprung, doch Oberwart gab sich nicht auf. Vor der Pause (35.) verkürzte Hutter auf 1:3.
"Als Trainer ist man nie zufrieden mit einem Gegentor", erklärt Röhl.
Röhl zufrieden mit gelungener zweiter Hälfte
Dennoch ist er zufrieden, wie seine Mannschaft trotz des nahezu entschiedenen Spiels in der zweiten Hälfte auftrat. "Es ging schon darum, dass wir auch die zweite Halbzeit sehr seriös und mit Intensität weiterspielen, und wir haben auch noch vier Tore geschossen."
Diesmal trugen sich Redzic (54./89.), Veratschnig (76.) und Kitano (80.) in die Torschützenliste ein.
Sieg für Team wichtig
Den Sieg gegen den Regionalligisten sieht er dennoch als "Pflicht". Über die Gefahr des Cups ist er sich dennoch bewusst: "Ich glaub, das war ein Pflichtsieg, den müssen wir einfach machen. Aber man weiß, im Pokal gibt es immer ein paar Wackler, aber die Blöße haben wir uns nicht geben lassen", betont der Deutsche.
Nicht nur ihm persönlich sei der Triumph in seinem ersten Pflichtspiel wichtig gewesen, vor allem für das Team hat er sich diesen gewünscht. Es sei wichtig gewesen, damit die Spieler sehen, dass die Vorbereitung Früchte getragen hat.
Für Salzburg beginnt am ersten August gegen Hartberg die ADMIRAL Bundesliga mit einem Heimspiel. Laut dem Trainer werden die Gegner nun stärker. "Ich glaube, mit der Leidenschaft, mit der Einstellung müssen wir die nächsten Spiele bestreiten", sagt er abschließend.