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"Ein Wahnsinn" - (Fast) ganz Altach reiste zum Cupfinale

Am Ende gingen die Altacher zwar als Verlierer vom Platz. Auf die Unterstützung der fast gesamten Ortschaft kann die Zaric-Elf aber stolz sein.

"Ein Wahnsinn" - (Fast) ganz Altach reiste zum Cupfinale Foto: © GEPA

Der SCR Altach hat die Überraschung schlussendlich nicht geschafft.

Mit 2:4 unterlag die Elf von Ognjen Zaric dem LASK erst nach der Verlängerung im UNIQA ÖFB-Cup-Finale.

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Sechs Stunden für 120 Minuten

Was dennoch Mut macht? Der Finaleinzug an sich, die Leistung und die beachtliche Anzahl an Altachern im Klagenfurter Wörthersee Stadion. Knapp 5.000 Fans waren dabei, dabei hat die Gemeinde Altach nur etwas mehr als 7.000 Einwohner (Stand Anfang 2025).

Die Fans nahmen dafür eine Anreise von fast sechs Stunden auf sich. Einige davon reisten schon am Vortag an, andere starteten am Matchtag bereits um 4:00 in der Früh los. "Es ist großartig. Ich kann mich nur bei jedem Einzelnen bedanken", lobte Chefcoach Zaric die "großartige Stimmung" der Altacher Fans.

Mehr Fans als bei den meisten Heimspielen

"Es waren mehr Fans da als teilweise bei Heimspielen", meinte der Trainer - und untertrieb damit schon fast. Denn tatsächlich gab es in dieser Bundesliga-Saison nur in sechs von 14 Heimspielen mehr als 5.000 Zuschauer.

Die meisten davon gegen Rapid (7.076), ansonsten überstieg die Zuschauerzahl im Schnabelholz nur zweimal die 6.000er-Marke (gegen Sturm und den GAK). Gut möglich also, dass beim Cupfinale so viele Altacher Fans an einem Ort waren wie noch nie in dieser Saison.

"Zeigt einfach, wie sich der Verein entwickelt hat"

Und die SCRA-Anhänger erschienen nicht nur zahlreich, sondern lieferten im Stadion auch ab. Das Highlight war mit Sicherheit die Pyro-Show in der 60. Spielminute.

Zaric hatte schon im Vorfeld davon gewusst. Doch achtet man als Trainer während eines Spiels überhaupt auf die Fans? "Ich habe es nicht bewusst wahrgenommen, aber natürlich im Unterbewusstsein mit dem Auge aufs Spiel. Das Feuerwerk mit Unterbrechung war natürlich sensationell."

Kapitän Lukas Jäger zollt den Fans seinen Respekt: "Unglaublich, was die Jungs da auf die Füße gestellt haben."

"Dass 5.000 Altacher dabei waren, ist ein Wahnsinn", betont der Vorarlberger. "Es zeigt einfach, wie sich der Verein und die Fangemeinschaft entwickelt haben. Es hätte nichts Schöneres gegeben, als jedem Einzelnen den Sieg zu schenken."

Der Altacher Fanmarsch:

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