In Österreichs Gruppe erfolgt der Startschuss im Mittelmeer. Zypern bestreitet ein Heimspiel gegen San Marino. Rumänien hat danach in Bukarest Bosnien-Herzegowina zu Gast. Die drei Punkte vor heimischer Kulisse sind beim wohl härtesten Kontrahenten von David Alaba und Co. im Rennen um Platz eins ebenso eingeplant wie drei Tage später bei Fußballzwerg San Marino.
Altmeister Mircea Lucescu ist seit vergangenem August in seinem zweiten Engagement als Teamchef der "Tricolorii" wieder am Ruder.
In den 79-Jährigen ruhen alle Hoffnungen auf eine erfolgreiche Qualifikation. Kritik an Lucescu gab es nach der jüngsten Kadernominierung aus Cluj. Der in Rumäniens Liga mit 20 Toren aus 26 Spielen aufwartende Louis Munteanu erhielt keine Einberufung und äußerte darüber seinen Unmut. Experten äußerten ebenfalls ihr Unverständnis über Lucescus Entscheidung.
Top-Verteidiger fehlt Lucescu
Verzichten müssen die Rumänen auf ihren besten Akteur. Tottenham-Verteidiger Radu Dragusin hat sich im Februar einen Kreuzbandriss zugezogen und ist voraussichtlich auch im ersten Aufeinandertreffen mit Österreich am 7. Juni nicht fit. Bekanntester Name im Aufgebot ist Ianis Hagi (26). Der Sohn von Rumäniens Legende Gheorghe Hagi steht bei den Glasgow Rangers unter Vertrag.
Bei Bosnien ist der 39-jährige Edin Dzeko weiter dabei, außerdem der ehemalige Salzburger Amar Dedic (nun Marseille) oder Ex-Austria-Keeper Osman Hadzikic (Mostar). Der im Winter von Sturm Graz nach Köln gewechselte Jusuf Gazibegovic fällt aufgrund einer am Wochenende erlittenen Sprunggelenkverletzung länger aus.