Elche und Affengruber feiern wichtigen Sieg im Abstiegskampf
Im Derby gegen Valencia setzt sich das Team vom ÖFB-Legionär knapp durch.
In der 31. Runde der spanischen LaLiga gelingt dem FC Elche ein wichtiger Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Im Derby gegen FC Valencia feiert das Team von ÖFB-Legionär David Affengruber einen knappen 1:0-Sieg.
Von Beginn an übernimmt Eder Sarabias Elf dabei die Kontrolle über den Ball und verzeichnet letztlich 59 Prozent Ballbesitz. Die weitaus gefährlicheren Aktionen im Angriffsdrittel gehören jedoch den Gästen.
Valencia mit den besseren Chancen
Die Defensive der Heimmannschaft, in der Affengruber in der Startelf steht und über die gesamte Spieldauer eine solide Leistung zeigt, gerät früh unter Druck.
Carlos Corberans Truppe prüft Torhüter Matias Dituro bereits in der Anfangsphase mit gezielten Schüssen auf das Tor (15., 17.).
Elche tut sich schwer, klare Chancen zu kreieren, und bremst sich bei den wenigen Vorstößen durch Abseitsstellungen von Stürmer Rafa Mir (29., 44.) selbst aus. So endet eine aus Sicht der Hausherren schmeichelhafte erste Halbzeit torlos.
Der Joker sticht ins Valencia-Herz
Nach dem Seitenwechsel nimmt die Dynamik der Partie spürbar zu. Zunächst muss Valencias Schlussmann Stole Dimitrievski eingreifen und einen platzierten Schuss abwehren (58.).
Danach bauen die Gäste enormen Druck auf und schnüren Elche phasenweise ein. Genau in dieser Drangperiode beweist das Trainerteam der Gastgeber ein goldenes Händchen: Nur wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung verwertet Joker Cepeda (73.) eine präzise Vorlage von Aleix Febas zur unerwarteten Führung.
Valencia wirft in der Schlussphase alles nach vorne und kommt zu weiteren guten Abschlüssen (76., 79.), findet aber immer wieder ihren Meister im überragenden Dituro, der insgesamt sieben Schüsse abwehrt und sein Tor sauber hält.
Wichtige Punkte im Tabellenkeller
Dieser hart erkämpfte Sieg verschafft Sarabias Mannschaft immens wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, da das Team dadurch die direkten Abstiegsränge verlässt.