Barca: "Financial Fair Play anders interpretiert"

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Der FC Barcelona hat einen turbulenten Transfersommer hinter sich. Der aus der Sicht der Katalanen negative Höhepunkt war der Abgang von Superstar Lionel Messi.

Dabei hatte der finanziell schwer angeschlagene Klub zu Beginn der Transferzeit noch ganz andere Pläne. "Wir haben versucht, Neymar zu verpflichten", verrät Barca-Präsident Joan Laporta dem Fernsehsender "Esport3". "Er hat uns sogar gesagt, dass er verrückt danach ist, zurückzukehren."

Statt einer Wiedervereiningung von Messi und Neymar in Barcelona gibt es diese nun bekanntlich in Paris. Barca sitzt indes auf einem Mega-Schuldenberg.

"Wir haben das Financial Fair Play anders interpretiert. Wenn wir damals schon gewusst hätten, dass wir nicht einmal Messi registrieren können, hätten wir es bei Neymar gar nicht erst versucht", sagt Laporta.

Griezmann "kein Spieler, den wir brauchten"

Bestes Beispiel für die Misswirtschaft in Sachen Transfers ist Antoine Griezmann. 2019 bezahlte Barca für den Franzosen 120 Millionen Euro an Atletico Madrid, diesen Sommer kehrte Griezmann per Leihe mit einer Kaufpflicht über kolportierte 40 Millionen Euro zu den Rojiblancos zurück.

"Wir haben uns alle mehr von Griezmann erwartet", erklärt Laporta. "Aber seine Arbeitseinstellung hat nie Anlass zur Kritik gegeben. Fußballerisch passte er nicht in unser System. Er war kein Spieler, den wir brauchten."

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Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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