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Nach Horrordebüt: Messner nach Sager in Zürich scharf kritisiert

Der Österreicher erlebte ein Horrordebüt bei Grasshoppers Zürich und muss sich für einen Sager harte Kritik anhören.

Nach Horrordebüt: Messner nach Sager in Zürich scharf kritisiert Foto: © GEPA

Erst kürzlich trennte sich Grasshoppers Zürich von Gerald Scheiblehner. Interimistisch folgte ihm Landsmann und U21-Coach Gernot Messner nach. Dessen Debüt ging massiv in die Hose. Nach zehn Minuten stand es bereits 0:2, am Ende setzte es eine 0:5-Pleite gegen Servette Genf.

Bei "blue" sprach Messner davon, dass man "die ersten zehn Minuten eigentlich gut ins Spiel gefunden" habe. Grasshoppers verbuchte früh eine Chance. Experte Georges Bregy übte daraufhin scharfe Kritik: "Er wurde überrumpelt. Wenn er dann noch sagt, dass sie gut ins Spiel gestartet sind, dann frage ich mich schon, wie er das Spiel gesehen hat."

Kritik an Grundordnung

Die Grundordnung mit der Dreierkette gefiel dem Ex-Nationalspieler der Schweiz gar nicht. "Da musst du dich als Trainer schon hinterfragen, wie du die Mannschaft da eingestellt hast", meint Bregy.

Unangenehm war auch der Auftritt von GC-Kapitän Amir Abrashi als Experte. Dass der Klub dies zugelassen habe, beschreibt der "Tagesanzeiger" als "kommunikatives Desaster".

Sutter in der Kritik

Messner findet die Niederlage aufgrund der guten Trainingswoche "unerklärlich". Vielleicht habe man sich zu sicher gefühlt, "weil, verteidigt haben wir in Wahrheit gar nicht".

Er forderte seine Spieler auf, zu reflektieren. Medial massiv in die Kritik gerät Sportchef Alain Sutter. Vom Scheiblehner-Aus zeigt sich selbst der Kapitän nicht ganz überzeugt. "Wir werden sehen, ob der Trainerwechsel die richtige Entscheidung war", meinte er in seiner Expertenrolle.

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