"Schmeichelhaft": ÖFB-Kicker & Ex-RBS-Coach zittern in Relegation
Der Ex-Klub von Gerald Scheiblehner und Gernot Messner kämpft aktuell gegen den Abstieg aus der Schweizer Super League.
Bei den Grashoppers Zürich übernahm kurz vor der Saison mit Gerald Scheiblehner ein österreichischer Cheftrainer.
Nach seiner Entlassung im Frühjahr übernahm interimistisch Landsmann Gernot Messner, ehe dieser erneut durch Ex-Salzburg-Coach Peter Zeidler ersetzt wurde.
Mit Maximilian Ullmann verfügen die Zürcher nach wie vor über einen Österreicher. Gemeinsam mit Zeidler musste der ÖFB-Legionär nach dem vorletzten Platz in der Liga jetzt in der Relegation gegen den FC Aarau ran.
Ein glückliches Remis
Beim Hinspiel auswärts machten die Zürcher allerdings keinen guten Eindruck. Das 0:0 war mehr als glücklich.
"'Schmeichelhaft' ist sicher ein Adjektiv, das man verwenden kann, um dieses Ergebnis zu beschreiben", wird Peter Zeidler vom "Blick" zitiert.
Mit der Nullnummer war der Noch-Erstligist am Montag gut bedient. "Gefühlt hatte Aarau 20 oder 30 Einwürfe und 20 oder 30 Eckbälle. Das musst du dann auch immer erst verteidigen können. Am Ende steht da aber auch mit ein bisschen Glück ein 0:0", so der Deutsche.
Hat GC mehr zu verlieren?
Dass seine Mannschaft über mehr individuelle Klasse verfüge, wollte der GC-Coach nicht unbedingt so stehen lassen. "Individuelle Klasse hat der Gegner auch. Ob wir davon mehr haben, weiss ich nicht. Wir sollten Aarau nicht kleinmachen. Wer einen Shkelqim Vladi 90 Minuten auf der Bank lässt, muss auch individuelle Klasse auf dem Platz haben", meint Zeidler.
Grashoppers gilt als Erstligist eigentlich als Favorit. Hat man also auch mehr zu verlieren? "Auch Aarau hat viel zu verlieren, sie haben sich ja schon oben gesehen. Wir sind zwar der Super-Ligist. Aber wir kommen von ganz unten. Gegen Winterthur waren wir 0:2 hinten. Da waren wir ganz weit weg ... Ich sehe es nicht so, dass wir viel verlieren können. Wir können viel gewinnen!", entgegnet der Grashoppers-Coach.
Ullmann war beim Hinspiel als Joker im Einsatz, kam 13 Minuten zum Zug. Das Rückspiel findet am Donnerstag in Zürich statt.