Kaufte Bröndby Michael Gregoritsch zum Nulltarif?
Auch wenn der Österreicher in Dänemark sportlich wenig begeisterte, könnte der Deal wirtschaftlich erfolgreich sein. Das bestätigt der Sportdirektor.
Im Sommer wechselte Michael Gregoritsch vom SC Freiburg nach Dänemark zu Bröndby. Das Ziel: Der Österreicher wollte für die bevorstehende WM ausreichend Spielpraxis sammeln, unterschrieb bis 2028.
Die große Erfolgsgeschichte wurde das Kapitel allerdings nicht, regelmäßige Einsätze blieben dem Steirer verwehrt. Im Winter ging es leihweise zu Augsburg, inklusive Kaufoption.
Es scheint so, als hätte Bröndby mit dem Deal danebengegriffen. Glaubt man einem Bericht der "bold" könnte sich der Transfer aber dennoch auszahlen.
Reiner Bonideal mit Freiburg?
Im Sommer war in der dänischen "Tipsbladet" die Rede von einer Ablöse um die elf Millionen dänischen Kronen (ca. 1,5 Millionen Euro).
Die "bold" berichtet jetzt allerdings davon, dass Gregoritsch zum Nulltarif nach Dänemark wechselte. Inkludiert im Deal waren lediglich Bonuszahlungen, die allerdings nicht eingetroffen seien.
Sportdirektor spekuliert mit Profitgeschäft
Als "weit weg von der Wahrheit" kommentiert Sportdirektor Benjamin Schmedes die kolportierten elf Millionen Kronen.
"Die wahre Ablösesumme, die wir gezahlt haben, ermöglicht es uns im Sommer Profit zu machen. Mir wurde eine Zahl mitgeteilt, die im Umlauf ist und schlichtweg nicht stimmt. Sie entspricht nicht der Wahrheit. Intern wissen wir, dass dieses Geschäft uns ein positives finanzielles Ergebnis sichern kann", so der Deutsche.
Wie teuer ist die Augsburg-Klausel?
Zur Klausel, welche Augsburg im Sommer ziehen kann, gibt es verschiedene Angaben. "Sky" berichtete von weniger als einer Million Euro, die "Bild" schrieb von 500.000 Euro.
Gregoritsch stand nach einem Kurzeinsatz gegen Mönchengladbach zweimal gegen Union Berlin und Freiburg in der Startelf. Den Achtungserfolg gegen den FC Bayern München am vergangenen Wochenende musste er von der Bank aus verfolgen.