Flamengo verurteilt Ronaldo-Klub: "Missachtung der Grundsätze"
Die Brasilianer schießen wegen finanzieller Streitigkeiten rund um einen Transfer gegen UD Almeria. Cristiano Ronaldo hat sich bei den Spaniern eingekauft.
Cristiano Ronaldo hat sich kürzlich beim spanischen Zweitligisten UD Almeria eingekauft.
Die Spanier müssen sich jetzt eine ordentlich öffentliche Ansage vom brasilianischen Klub Flamengo anhören.
Hintergrund ist ein Zahlungsstreit um den Transfer von Lazaro, der vier Jahre zurückliegt. Der Brasilianer wechselte damals aus Flamengo nach Spanien, ist im September 2025 zu Al-Najma (Saudi-Arabien) weitergezogen.
Fast zwei Millionen Euro Schulden
Alemerias Schulden bei Flamengo sollen fast zwei Millionen Euro betragen. "Flamengo verurteilt öffentlich und entschieden das Verhalten des spanischen Klubs UD Almería. Durch den Zahlungsverzug von 590 Tagen hat der Klub Schulden in Höhe von schätzungsweise über 1,8 Millionen Euro angehäuft und damit die eingegangenen Verpflichtungen sowie die Regeln des internationalen Fußballs eklatant missachtet", heißt es einem Statement.
Mit Almeria gebe es laut den Brasilianern eine vertragliche Vereinbarung, die die Erstattung der in Spanien erhobenen Steuern regelt. Almeria zahlte 2022 die Ablöse von sieben Millionen Euro. Die FIFA habe die Erstattung der Steuerlast (damals 1,5 Millionen Euro) vollumfänglich bestätigt. Almeria soll nicht gezahlt haben.
Forderung an CAS
Der Vorwurf aus Brasilien ist eine "wiederholte Haltung des Widerstands". Almeria bediene sich dabei "prozeduraler Taktiken von ausgesprochen verzögernder Natur, in klarer Missachtung der Grundsätze von Treu und Glauben, vertraglicher Loyalität und Integrität".
Es sei ein "bewusster und vorsätzlicher Akt der Verzögerung, der die Rechtssicherheit vertraglicher Beziehungen im Fußball schwächt und die Glaubwürdigkeit des Systems gefährdet".
Der CAS solle angemessen auf das Verhalten von Almeria reagieren. Cristiano Ronaldo besitzt 25 Prozent der Anteile Almerias.