Kurios: Felice Colombo, der Vater des Noch-Monza-Bosses, war einst selbst Milan-Präsident, sechs Jahre bevor Berlusconi die "Rossoneri" übernommen hat.
Eine italienische Geschichte
Die Geschichte von Berlusconis neuem Klub ist typisch italienisch und zeimlich unspektakulär. Durch eine Fusion entstanden waren dem Verein nie große Erfolge beschienen, in die Serie A schaffte er es bisher noch nie. In den vergangenen Jahren ging Monza mehrere Male bankrott und wechselte regelmäßig den Eigentümer.
Immer schnürten schon einige mehr oder weniger prominente Namen für Monza die Fußball-Schuhe: Alessandro Costacurta, Pierluigi Casiraghi, Luigi Di Biagio und Patrice Evra.
Galliani ist wieder mit von der Partie
Gemeinsam mit Berlusconi taucht beim Klub aus der Lombardei auch ein Mann wieder auf, der den italienischen Fußball in den vergangenen Jahrzehnten auf Management-Ebene geprägt hat wie kaum ein anderer - Adriano Galliani wird neuer Monza-Manager.
Der 74-Jährige war von 1986 bis 2017 der sportliche Kopf hinter Berlusconis Milan, hat zahlreiche spektakuläre Transfers abgewickelt und mit den Mailändern praktisch alles gewonnen, was man nur gewinnen kann.
Wie viel Geld das Duo in den Serie-C-Klub investiert, ist noch fraglich. Galliani selbst hält den Ball jedenfalls vorerst flach: "Es wird keine Revolution geben."