Italien-Teamchef: Kandidat bringt sich weiter selbst ins Spiel
Der Napoli-Coach hatte den Posten bereits einmal inne und würde bei der Suche an sich selbst denken.
Italien ist aktuell auf der Suche nach einem neuen Teamchef. Die Qualifikation zur WM 2026 wurde verpasst, Gennaro Gattuso hat seinen Posten geräumt.
Neben Pep Guardiola wurden zuletzt auch italienische Trainergrößen wie Antonio Conte, Massimiliano Allegri und Roberto Mancini genannt.
Conte hatte wie Mancini bereits in der Vergangenheit den Job inne, der aktuelle Napoli-Coach äußert sich jetzt auf einer Pressekonferenz selbst zu den Gerüchten.
"Die Medien müssen darüber schreiben, und es ist nur richtig, dass mein Name auf der Liste steht. Wenn ich der Verbandspräsident wäre, würde ich auch an mich denken, gemeinsam mit anderen", so Conte.
Stand im EM-Viertelfinale
Das begründet der Coach des aktuellen Meisters auch: "Dafür gibt es mehrere Gründe. Ich war bereits Nationalteamtrainer und kenne die Umgebung. Ich fühle mich geschmeichelt, weil sein Land vertreten zu dürfen, ist eine wunderbare Sache. Ich habe ein weiteres Jahr Vertrag und werde mich am Ende des Jahres mit dem Präsidenten treffen."
2016 coachte er die Italiener ins EM-Viertelfinale, schaltete unter anderem Spanien aus. Im Elfmeterschießen scheiterte sein Team damals an Deutschland.