Ein offensiver Torwart
Ein wichtige Rolle in diesem System, hat vor allem der Torhüter. "Für mich ist der Angreifer der erste Verteidiger und der Torhüter der erste Angreifer. Der Keeper beginnt den Angriff und die Angreifer sind die ersten, die Druck gegen den Ball ausüben", sagt der ehemalige Mittelfeldspieler.
Ein 2-7-2 hört sich zwar drastisch an, doch Motta kann diesen ganzen Zahlen ohnehin wenig abgewinnen: "Ich mag diese ganzen Zahlen auf dem Spielfeld nicht. Du kannst sehr offensiv in einem 5-3-2 aber auch sehr defensiv in einem 4-3-3 spielen. Es kommt immer auf die Qualität deiner Spieler an."
Ob diese Formation im französischen Jugendbereich einschlagen wird, bleibt abzuwarten. Mottas Ambitionen sind allerdings höher, als nur Jugend-Coach zu sein - er will den Cheftrainerposten von Paris Saint-Germain übernehmen: "Ich habe nichts gegen Tuchel, aber es ist mein Ziel, auf der Bank der ersten Mannschaft zu sitzen."
PSG: Former player, Thiago Motta who is currently the coach for the U19's wants to revolutionize football with offensive 2-7-2 formation where the goalkeeper will be part of the 7 midfielders.#EnergySports pic.twitter.com/KukEX5EZjO
— Samuel Apam Sammer (@apamone) 21. November 2018