Sollte der zweifache serbische Internationale tatsächlich für diese Summe in die französische Hauptstadt wechseln, würde der aktuelle Transfer-Rekord der Serie A pulverisiert. Bisher hält diesen Juventus Turin, das Paul Pogba im Sommer 2016 für rund 110 Millionen Euro an Manchester United verkauft hat.
"SMS" mit Österreich-Vergangenheit
Milinkovic-Savic hat sich in den vergangenen Monaten zum wohl besten zentralen Mittelfeldspieler der Serie A entwickelt. Der 1,91-Meter-Hüne ist die unumstrittene Schlüsselfigur im Spiel der Laziali, überzeugt neben seiner physischen Präsenz durch große Spielübersicht, Ballsicherheit und zeigt kaum nennenswerte Schwächen.
Seine ersten Schritte auf dem grünen Rasen hat "SMS" übrigens in Österreich gemacht. Sein Vater Nikola Milinkovic wurde mit dem GAK 2002 Cupsieger und holte 2004 das Double mit den "Rotjacken". Sein Sohn, der in Spanien zur Welt kam, kickte im Nachwuchs des GAK, ehe er in die Akademie von Novi Sad übersiedelte.
Über den belgischen Klub KRC Genk hat der Serbe im Sommer 2015 den Sprung nach Rom geschafft, inzwischen hat er für die Italiener 96 Pflichtspiele in den Beinen und dabei 17 Tore sowie 14 Assists verbucht.