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Nach nächster Niederlage: Glasner schießt gegen Vereinsführung

Der Trainer kritisiert die Verantwortlichen von Crystal Palace scharf. Er habe "nur Kinder auf der Bank", mit dem Guehi-Wechsel habe man ihm "zum zweiten Mal das Herz herausgerissen."

Nach nächster Niederlage: Glasner schießt gegen Vereinsführung Foto: © GETTY

Nach der 1:2-Niederlage von Crystal Palace beim FC Sunderland schießt Oliver Glasner scharf gegen die eigene Vereinsführung.

Der Noch-Palace-Trainer, der seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird (hier nachlesen>>>), kritisierte die Verantwortlichen nach dem zehnten Pflichtspiel ohne Sieg in Folge deutlich.

Das Team sei "völlig im Stich gelassen worden", so Glasner. Damit spielte er auf den bevorstehenden Wechsel von Kapitän Marc Guehi zu Manchester City an.

"Habe immer meinen Mund gehalten"

"Ich kann keinem Spieler die Schuld geben", stellte Glasner klar. Man habe zwölf, 13 Spieler aus dem Kader zur Verfügung, das gehe schon seit Wochen und Monaten so, man fühle sich nicht unterstützt. "Das Schlimmste ist, dass wir unseren Kapitän einen Tag vor einem Premier-League-Spiel verkaufen", so Glasner in der BBC.

Man habe ihm mit diesem Transfer in dieser Saison schon zum zweiten Mal das Herz herausgerissen - das erste Mal sei gewesen, als Eberechi Eze an Arsenal verkauft wurde. "Ich habe immer meinen Mund gehalten, aber jetzt kann ich das nicht mehr, weil ich diese Spieler verteidigen muss, denn heute war es das 35. Spiel", sagte Glasner, der den schlanken Kader kritisierte.

"Nur Kinder auf der Bank"

"Ich schaue auf die Bank, ich kann nicht reagieren. Es sind nur Kinder auf der Bank, und das ist nicht erst seit gestern so, sondern schon seit Wochen. Deshalb bin ich heute wirklich frustriert", so Glasner.

An einen Abschied vor Saisonende denke er aber nicht: "Das würde ich niemals tun. Ich werde mit dieser Gruppe von Spielern bis zum Ende durchhalten."

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