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Nach langer Leidenszeit: Havertz schießt Arsenal ins Finale

Kai Havertz entscheidet das Halbfinal-Rückspiel im ELF Cup gegen Chelsea spät in der Nachspielzeit endgültig und trifft erstmals nach der Verletzungspause.

Nach langer Leidenszeit: Havertz schießt Arsenal ins Finale Foto: © GETTY

Der FC Arsenal steht im Finale des englischen League Cups: In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie gelingt Artetas Elf gegen den FC Chelsea durch den eingewechselten Kai Havertz (90.+7) der späte Lucky Punch zum 1:0-Sieg.

Durch diesen Erfolg und das 3:2 aus dem Hinspiel ziehen die "Gunners" in das Finale des Wettbewerbs ein.

Die erste zwingende Möglichkeit finden die Hausherren vor: Piero Hincapie (18.) scheitert mit seinem Versuch an Chelseas Schlussmann Robert Sanchez.

Die Gäste aus dem Westen Londons antworten zwar mit Offensivaktionen, bleiben aber im Abschluss glücklos, als Trevoh Chalobah (27.) das Ziel deutlich verfehlt.

Kurz vor dem Pausenpfiff wird es noch einmal brenzlig, doch Enzo Fernandez (43.) findet seinen Meister in Kepa Arrizabalaga. Trotz optischer Vorteile für Liam Roseniors Truppe geht es torlos in die Kabinen.

Chancenwucher bei den Gästen

Nach dem Seitenwechsel erhöht Chelsea den Druck und sucht vehement den Weg nach vorne, lässt jedoch die nötige Effizienz vermissen. Weder Marc Cucurella (64.) noch erneut Fernandez (65.) können ihre Möglichkeiten nutzen; beide Abschlüsse gehen am Tor vorbei.

In einer zunehmend physischeren Partie versucht Mikel Arteta, durch die Einwechslung von Havertz (69.) für Viktor Gyökeres neue Impulse zu setzen.

In der Schlussphase drängen die Gäste weiter auf den Treffer, doch Wesley Fofana vergibt gleich zwei gute Möglichkeiten (82., 88.) und auch ein später Versuch von Fernandez (90.) verfehlt sein Ziel.

Entscheidung in letzter Sekunde

Die Dramatik erreicht ihren Höhepunkt in der siebten Minute der Nachspielzeit. Zunächst bewahrt Kepa Arrizabalaga sein Team mit einer Parade gegen den eingewechselten Josh-Ko Acheampong vor einem Rückstand.

Im direkten Gegenzug beweist der Joker Havertz seine Klasse: Nach Vorarbeit von Declan Rice trifft er zum 1:0 und versetzt das Stadion in Ekstase.

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