"Realistisch sein" - Bayern-Partnerklub sagt Profifußball ab
Der ehemalige Bundesligist bleibt in der Regionalliga, sportlich befindet sich der Klub auf Aufstiegskurs.
Die SpVgg Unterhaching spielte einst in der Deutschen Bundesliga, mittlerweile ist der Münchner Vorort-Klub aus dem Profifußball verschwunden.
Jetzt könnte der Partnerverein des FC Bayern München sportlich wieder in der 3. Liga andocken. Nach dem Abstieg 2024/25 steht Unterhaching wieder auf Aufstiegskurs aus der Regionalliga Bayern. Aus einem Aufstieg wird aber nichts.
Unterhaching verkündet am Dienstag selbst, dass man an einer möglichen Relegation nicht teilnehmen werde. Damit verzichtet der Klub "nach Abwägung aller relevanten Kriterien auf die Chance, in die 3. Liga aufzusteigen".
Bayern gehört Haching-Stadion
Die finanzielle Lage des Klubs sei angespannt, der aktuelle Kader wäre in der 3. Liga zudem kaum konkurrenzfähig.
Weiters gehört das Stadion der Hachinger mittlerweile dem FC Bayern. Unterhaching kooperiert mit dem deutschen Meister im Nachwuchsbereich, die Bayern-Frauen tragen ihre Spiele in Unterhaching aus, der Regionalligist ist dort nur mehr Untermieter.
Präsident Manfred Schwabl erklärt in der Mitteilung: "Wir müssen realistisch sein und feststellen, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für einen Wiederaufstieg nicht gegeben sind. Für die Mannschaft, das Trainerteam und unsere Fans ist das nach der starken Leistung in dieser Saison natürlich eine Enttäuschung. Die Perspektive auf einen Aufstieg in Liga 3 in den nächsten Jahren werden wir aber nicht aus den Augen verlieren."