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Yan Diomande
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Brajan Gruda
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Mohamed Amoura
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Mattias Svanberg
Heimflaute hält an: Leipzig patzt auch gegen Wolfsburg
In vier der letzten fünf Heimpartien sind die "Roten Bullen" somit sieglos. Neuzugang Gruda verhindert noch spät die Niederlage.
Am 22. Spieltag der deutschen Bundesliga muss sich Leipzig zu Hause mit einem 2:2 gegen den VfL Wolfsburg begnügen.
Vor heimischem Publikum übernehmen die Leipziger sofort das Kommando und schnüren den Gegner tief in der eigenen Hälfte ein. Bereits früh verzieht Conrad Harder knapp (6.), ehe Antonio Nusa wenig später am gegnerischen Schlussmann Kamil Grabara scheitert (10.).
Im Mittelfeld ziehen mit Xaver Schlager, Christoph Baumgartner und Nicolas Seiwald wieder drei ÖFB-Legionäre die Fäden und sorgen für erdrückende Ballbesitzwerte.
Daniel Bauers Truppe beschränkt sich fast ausschließlich auf Defensivarbeit, setzt durch einen Fehlschuss von Christian Eriksen (8.) aber zumindest ein kleines offensives Lebenszeichen. Trotz 17 Torschüssen der Hausherren geht es torlos in die Kabinen.
Kalte Dusche nach Wiederanpfiff
Nach dem Seitenwechsel folgt der Schock für die Gastgeber: Entgegen dem Spielverlauf nutzt Mohamed Amoura eine Unachtsamkeit und bringt den VfL überraschend in Front (52.).
Leipzig antwortet mit einigen Offensivaktionen, beißt sich aber lange an der leidenschaftlich verteidigenden Wolfsburger Hintermannschaft die Zähne aus. Erst Yan Diomande bricht den Bann und besorgt den verdienten Ausgleich (70.).
Die Freude währt jedoch nur kurz, denn die Gäste zeigen sich eiskalt und gehen durch den eingewechselten Mattias Svanberg erneut in Führung (78.).
In der Schlussphase wirft Werners Team alles nach vorne. Der zuvor verwarnte Xaver Schlager (63.) treibt seine Mannschaft unermüdlich an, während sein Landsmann Nicolas Seiwald kurz vor dem Ende für Castello Lukeba Platz macht (83.). Die Moral der Sachsen wird schließlich belohnt: Brajan Gruda fasst sich ein Herz und markiert kurz vor dem Abpfiff den vielumjubelten Treffer zum 2:2-Endstand (88.).
Gemischte Gefühle beim ÖFB-Trio
Für die österreichischen Legionäre in Diensten der Leipziger endet ein arbeitsreicher Nachmittag damit zwiespältig. Während Schlager und Seiwald das Zentrum kontrollieren und Baumgartner offensiv Akzente setzt, fehlt am Ende das nötige Quäntchen Glück für den vollen Erfolg.
Das Remis hilft im Rennen um die Champions-League-Plätze nur bedingt weiter. Darüber hinaus konnte RB nur eines der letzten vier Heimspiele gewinnen. Wolfsburg darf den Punktgewinn im Abstiegskampf hingegen als klaren Achtungserfolg verbuchen.