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Augsburg kassiert bei Gregoritsch-Startelf-Debüt späten Ausgleich
Ein ehemaliger LASK-Spieler sorgt für den späten Treffer für Union Berlin.
In der deutschen Bundesliga endet die 17. Runde mit einer dramatischen Punkteteilung in der WWK Arena.
Der FC Augsburg und Union Berlin trennen sich in einer Partie, die erst durch einen Treffer von Marin Ljubicic in der Nachspielzeit (90.+1) ihre endgültige Wendung nimmt, mit 1:1.
Aus rot-weiß-roter Sicht ist das Aufeinandertreffen durchaus prominent besetzt. Bei den Augsburgern steht Michael Gregoritsch erstmals seid seiner Rückkehr in der Startformation und beackert das Sturmzentrum bis zu seiner Auswechslung in der 83. Minute, bleibt dabei jedoch ohne persönlichen Torerfolg.
Auf der Gegenseite führt Christopher Trimmel die Eisernen als Kapitän auf das Feld und ist über die volle Distanz aktiv eingebunden, auch Leopold Querfeld spielt in der Innenverteidigung der Gäste durch.
Augsburg mit der Führung
Der erste Durchgang beginnt mit einer frühen Unterbrechung, da Rani Khedira auf Seiten der Gäste behandelt werden muss, ehe Baums Elf zunehmend die Kontrolle übernimmt.
Alexis Claude-Maurice prüft früh den gegnerischen Torhüter (13.), während sich Baumgarts Truppe erst Mitte der ersten Hälfte durch einen von Finn Dahmen entschärften Schuss von Jeong Woo-yeong offensiv anmeldet (22.).
Kurz vor dem Pausenpfiff belohnen sich die Gastgeber für den erhöhten Druck: Nach einem abgewehrten Kopfball von Kevin Schlotterbeck (45.+4) erzielt Claude-Maurice die verdiente Führung (45.+6).
Union gelingt trotz Unterzahl der Ausgleich
Nach dem Seitenwechsel drängen die Hausherren auf die Vorentscheidung, doch Claude-Maurice hat Pech und setzt den Ball an den Pfosten (58.), ehe auch Anton Kade am Berliner Schlussmann scheitert (60.).
In einer hektischen Schlussphase sieht der Berliner Derrick Köhn nach einem Foulspiel die Rote Karte (89.), doch genau in dieser Unterzahl gelingt den Gästen der Ausgleich.
Der eingewechselte Andrej Ilic bedient Marin Ljubicic, der zum 1:1 einschiebt (90.+1). Ein gefährlicher Kopfball des eingewechselten Fabian Rieder wird in den letzten Sekunden noch pariert (90.+7), womit es beim Unentschieden bleibt.