Thomas Letsch winkt Aufgabe in Deutscher Bundesliga
Der Ex-Coach des FC Red Bull Salzburg wird ausgerechnet mit dem Rivalen seines ehemaligen Bosses in Verbindung gebracht.
Thomas Letsch musste Mitte Februar den FC Red Bull Salzburg als Tabellenführer verlassen. Neo-Sportchef Marcus Mann war unzufrieden mit der Punkteausbeute, setzte auf Daniel Beichler. Diese Rechnung geht bis dato kaum auf.
Dem Ligapunkteschnitt von 1,94 in der laufenden Saison von Letsch kann Beichler bei weitem nicht erreichen (1,36).
Letsch ist Kandidat in Köln
Dem Beichler-Vorgänger winkt jetzt die Rückkehr in die Deutsche Bundesliga, dort coachte Letsch einst den VfL Bochum.
Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" ist Letsch Kandidat beim 1. FC Köln, dort könnte man nach der Interimslösung Rene Wagner auf einen neuen Mann setzen. Damit würde der Ex-Salzburg-Trainer ausgerechnet zum Rivalen seines ehemaligen Chefs Rouven Schröder (Gladbach) wechseln.
Mann-Schwager als Konkurrent
Noch ist aber unklar, wie es in der Domstadt nach dem so gut wie gelungenen Klassenerhalt weitergeht.
Letsch könnte bei einer Anstellung damit einen ähnlichen Weg wie Gerhard Struber einschlagen, der Kuchler wurde einst als Spitzenreiter im Meisterrennen in Salzburg entlassen, unterschrieb dann in Köln.
Ausgerechnet der Schwager von Marcus Mann, der Letsch in Salzburg entließ, gilt als weiterer Anwärter auf den Posten. Christian Eichner verlässt im Sommer den Karlsruher SC, bringt im Vergleich zu Letsch aber keinerlei Bundesliga-Erfahrung mit.
Wagner könnte bleiben
Die "Bild" bringt weiters Ex-Werder-Coach Horst Steffen ins Spiel.
Noch ist aber keine Entscheidung in Köln gefallen, auch Rene Wagner darf sich Hoffnungen auf einen Verbleib machen. Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" kann sich Sportchef Thomas Kessler eine weitere Anstellung durchaus vorstellen.