Junuzovic äußert sich nach Salzburg-Aus zu Trainerzukunft
Der Ex-Werder-Kapitän spricht über seine Zukunft und den Wechsel von Alexander Schlager zu Werder Bremen.
Im Oktober 2025 ersetzte Zlatko Junuzovic beim FC Red Bull Salzburg Jens Wissing (heute Cheftrainer bei Al-Ittihad) als Co-Trainer im Trainerteam von Thomas Letsch.
Auch nach dem Aus des Deutschen blieb Junuzovic als Assistent von Daniel Beichler bis Saisonende an Bord. Am Ende der Spielzeit mussten aber beide nach Tabellenplatz drei gehen.
Eine bewusste Auszeit
Gegenüber der "Deichstube" spricht Junuzovic jetzt über seine Zukunft: "Im Moment nehme ich mir ganz bewusst eine kleine Auszeit. Während der Weltmeisterschaft war ich als Experte für ServusTV im Einsatz und hatte dort vier Einsätze. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, in diese Richtung künftig noch mehr zu machen."
Aber auch die Trainerkarriere hat der Ex-Werder-Kapitän noch nicht aufgegeben. "Was das Trainerdasein betrifft, gab es zwar einige Gespräche, aber nichts, bei dem ich sofort hätte zusagen wollen. Deshalb lasse ich mir Zeit. Parallel möchte ich meine Trainerausbildung fortsetzen und die A-Lizenz machen. Alles Weitere wird sich dann Schritt für Schritt entwickeln", erklärt Junuzovic.
Lob für Schlager
Sein Ex-Schützling in Salzburg, Alexander Schlager, hat derweil bei Werder Bremen unterschrieben, stellt sich dort dem Konkurrenzkampf mit Karl Hein.
"Er ist ein sehr guter Torhüter – besonders auf der Linie und im Stellungsspiel. Außerdem ist er stark im Spielaufbau, kann sehr gut mit dem Ball umgehen und spielt auch mutig vertikale Pässe. Genau das gehört heute zu einem modernen Torwart dazu", gibt es Lob für den Salzburger.
Junuzovic glaubt, dass beide Goalies vom Rennen um die Nummer eins profitieren. "Sie werden sich gegenseitig pushen und dadurch besser werden. Am Ende entscheiden der Torwarttrainer und der Cheftrainer gemeinsam, wer die Nummer eins ist. Für Alex ist es eine tolle Chance, die Bundesliga und einen Verein wie Werder hautnah zu erleben", so der ehemalige Co-Trainer des ÖFB-Goalies.
Bleibt Romano Schmid?
Romano Schmid trägt in Bremen künftig die Nummer zehn, lange wurde über einen Abgang des Steires spekuliert. Aktuell deutet aber vieles auf einen Verbleib an der Weser hin.
"Natürlich denkt man über Angebote nach – das gehört im Profifußball dazu. Die Karriere ist nicht unendlich lang, deshalb muss man sich mit solchen Themen beschäftigen. Gleichzeitig weiß man aber auch, was man an einem Verein hat. Das war bei mir damals auch so. Wenn die Identifikation stimmt, der Zusammenhalt mit den Fans da ist und sich auch die Familie wohlfühlt, dann sind das wichtige Argumente für einen Verbleib. Wenn all diese Dinge passen, dann sollte er bleiben", meint Junuzovic zu seinem Landsmann.