Verhinderte Bayern-Boss die Super League?

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Der Aufschrei war groß, als der "Spiegel" aus neuen Unterlagen von "Football Leaks" darüber berichtet hat, dass der deutsche Rekordmeister Bayern München einen Bundesliga-Ausstieg zu Gunsten einer europäischen Super League prüfen ließ.

Jetzt meldet sich aber der Präsident des niederländischen Fußballverbandes (KNVB) zu Wort und lässt Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge in einem völlig neuen Licht erscheinen.

Rummenigge, damals Vorsitzender der europäischen Klubvereinigung "ECA", soll die Gründung der Super League nicht geplant, sondern zunichte gemacht haben.

Real die eigentliche Triebfeder

"Ich bin zu hundert Prozent sicher, dass es keine Super-League-Pläne für 2021 mehr gibt. Ich habe die Klubvertreter bei unserer Sitzung vergangenen Mittwoch gefragt, und sie haben mir versichert, dass es keine Verhandlungen gibt", wird Michael van Praag im "Kicker" zitiert.

Der KNVB-Präsident gibt zudem an, dass nicht Bayern München, sondern Real Madrid der Verein gewesen sei, der die Super League forciert habe. "Es war eine Drohung, aber nicht von Bayern München, sondern von Real Madrid. Und zwar eine schwere. Man benutzte da Worte, die ich nicht wiederholen möchte."

Den schwer in die Kritik geratenen Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge nimmt van Praag gleichzeitig in Schutz.

"Ich schwöre: Rummenigge hat alles unternommen, um die Sache zu normalisieren, um Klubs und UEFA an den Tisch zu bekommen. Karl-Heinz Rummenigge hat niemanden verraten, sondern alles getan, um die Fußballfamilie zusammenzuhalten."

Textquelle: © LAOLA1.at

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