Hütter äußert sich zu Abwanderungsgerüchten

Hütter äußert sich zu Abwanderungsgerüchten Foto: © getty
 

"Ich bleibe", betont Adi Hütter in "Sky90", wo der Trainer von Eintracht Frankfurt am Sonntag zu Gast ist und stellt damit klar, dass er seine Zukunft in der Mainmetropole sieht.

Nicht zuletzt aufgrund des bevorstehenden Abgangs von Marco Rose bei Borussia Mönchengladbach war Hütter mit anderen Klubs in Verbindung gebracht worden. Ganz logisch, wenn man die Entwicklung des Österreichers betrachtet, der sich Schritt für Schritt zu einem Top-Trainer in der deutschen Bundesliga entwickelte.

Dass er der Eintracht viel zu verdanken hat, weiß auch der 51-Jährige: "Mit Spekulationen beschäftige ich mich gar nicht. Ich habe Vertrag bei der Eintracht, wo ich mich sehr wohl fühle. Deswegen gibt es überhaupt keine Diskussion."

Seinen Vertrag hat er erst im Herbst vorzeitig bis Sommer 2023 verlängert. Erfüllt er diesen, sorgt er für ein persönliches Novum. Noch nie hat er als Trainer länger als drei Jahre bei einem Verein gearbeitet.

Hinteregger "einfach super"

Das Projekt Eintracht ist für den Trainer aber bei Weitem noch nicht abgeschlossen, auch, weil ihm die Arbeit mit Spielern mit besonderen Charakteren besonders viel Spaß macht. Einer davon ist ÖFB-Verteidiger Martin Hinteregger, für den Hütter ein besonderes Lob parat hat: "Er ist super. Er ist einfach deswegen super, weil er nicht nur ein guter Spieler ist, sondern er ist einfach anders als alle anderen."

Und fügt an, "dass er (Anm. Hinteregger) schon Probleme bereiten könne, wenn man nicht weiß wie man ihn anpackt". Bei Hütter und Hinteregger dürfte die Chemie allerdings zweifelsohne passen, nicht umsonst bezeichnete der Verteidiger seinen Trainer erst letzte Woche als "Vaterfigur".

Eine weitere wichtige Bezugsperson für den Eintracht-Übungsleiter ist Sportvorstand Fredi Bobic, der Hütter im Sommer 2018 von den Young Boys Bern nach Frankfurt lotste. Dass auch dessen gute Arbeit Begehrlichkeiten weckt, überrascht Hütter nicht, trotzdem hofft er auf einen Verbleib des ehemaligen Stürmers.

"Ich gehe davon aus, dass Fredi auch weiterhin in Frankfurt ist. Ich glaube, es ist nicht nur für mich wichtig, es wäre für den ganzen Verein sehr, sehr wichtig, wenn Fredi weiterhin in Frankfurt bleibt, weil er einfach eine unglaublich tolle Arbeit hier macht."

"Träumen darf man"

Oberste Priorität hat für den Ex-Salzburg-Trainer aber ohnehin die laufende Saison mit seiner Mannschaft. Derzeit auf Platz vier und einem Champions-League-Rang liegend, schätzt er vor allem Borussia Dortmund im Kampf um den Einzug in die Königsklasse noch sehr stark ein.

Seiner Mannschaft traut er aber durchaus eine Endplatzierung unter den Top Vier zu: "Wenn wir weiterhin so gut Fußball spielen, dann ist die Möglichkeit da. Die Favoriten auf diese vier Plätze sind sicherlich andere."

Sollte sich die Chance ergeben, will der ehemalige Profi unter allen Umständen zugreifen: "Da wäre ich der falsche Trainer, wenn ich jetzt sagen würde: Nein, ich möchte das nicht." Nachsatz: "Träumen darf man immer."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

KOMMENTARE..