Comeback von ÖFB-Legionär verzögert sich
Der Innenverteidiger fehlt seit dem ersten Pflichtspiel der Saison. Eigentlich hätte er im Februar zurückkehren sollen.
David Nemeth muss sich noch gedulden.
Seit der ersten DFB-Pokalrunde fehlt der ÖFB-Legionär dem FC St. Pauli. Gegen Norderstedt verwandelte der Innenverteidiger den letzten Elfer seines Klubs und führte den Bundesligisten in die nächste Runde.
Doch danach stand für Nemeth eine Adduktoren-Operation an, die ihn lange außer Gefecht setzte. Laut dem "Hamburger Abendblatt" macht der 24-Jährige zwar Fortschritte und absolviert größere Teile des Teamtrainings, die komplette medizinische Freigabe fehlt allerdings noch.
"Leicht hinter dem Plan"
Eigentlich rechnete St. Pauli schon mit einem Comeback im Februar. Wie Sportchef Andreas Bornemann bestätigt, liegt Nemeth zurzeit aber "leicht hinter seinem Reha-Plan".
Das liege an einer körperlichen Reaktion auf die Belastungssteigerungen und eine Erkältung im Jänner. Dadurch konnte der Burgenländer Teile der Vorbereitung nicht mitmachen.
Realistisch ist also eine Rückkehr im März. Dann wird Nemeth wohl vorerst in der zweiten Mannschaft (Regionalliga Nord) zum Einsatz kommen.
In der letzten Saison war Nemeth lange Stammspieler bei St. Pauli. Mit Verletzungs-Rückkehrer Karol Mets und Neuzugang Tomoya Ando hat der Innenverteidiger nun aber zwei neue Konkurrenten.