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Baumgartner muss sich loben: "Ein geiles Tor!"

Baumgartner muss sich loben: "Ein geiles Tor!" Foto: © getty

Die TSG Hoffenheim feiert am Samstag den zweiten Bundesliga-Sieg en suite.

Ein großen Anteil daran hat Christoph Baumgartner. Der ÖFB-Teamspieler brachte sein Team beim 3:0-Sieg auswärts bei Bayer Leverkusen (Spielbericht) früh auf die Siegerstraße.

Aber vor allem die Art und Weise, wie der Waldviertler den Ball im Tor versenkte, sorgte für Staunen. "Ich stehe bei meinem Treffer mit dem Rücken zum Tor, habe aber nicht mehr viele andere Optionen", beschreibt Baumgartner die Entstehung seines Traumtors.

"Ich habe dann versucht, ihn hart zu treffen, das hat super geklappt. Ich muss schon sagen: ein geiles Tor", kann auch Baumgartner nicht verheimlichen, dass ihm da etwas ganz Besonderes gelang.

Baumgartner: "Haben gegen jeden Gegner eine Chance"

Baumgartners Führungstor war aber erst der Startschuss für die teilweise groß aufspielenden Hoffenheimer, die schon vor der Pause 3:0 führen hätten können. "Die Situationen, die wir hatten, haben wir richtig gut ausgespielt. Deshalb ist es ein absolut verdienter Sieg", so der Niederösterreicher.

Unbedingt zu rechnen war mit dem Ergebnis aber auch nicht, wie Baumgartner meint: "Dass wir in Leverkusen 3:0 gewinnen, ist schon eine kleine Überraschung."

Dennoch dürfe Hoffenheim auch in Zukunft gerne für solche Überraschungen sorgen. "Es ist noch früh in der Saison, aber wenn wir das auf den Platz bringen, was wir heute gezeigt haben, dann haben wir gegen jeden Gegner eine Chance", sagt der 23-Jährige.

Seoane: "Man hat eine verunsicherte Mannschaft gesehen"

Ganz anders sieht die Stimmung in Leverkusen aus. Nach dem blamablen Pokal-Aus gegen Elversberg muss die "Werkself" am Samstag bereits die dritte Niederlage im dritten Bundesliga-Spiel hinnehmen.

"Unsere Niederlage geht absolut in Ordnung", erklärt Leverkusen-Cheftrainer Gerardo Seoane. "Wir haben nicht unser Leistungsniveau erreicht. Man hat eine verunsicherte Mannschaft auf dem Platz gesehen. Das zeigt, dass der Fußball von einem Gemütszustand lebt."

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