Bayern: Christoph Freund soll an Einfluss gewinnen
Der Salzburger soll laut eines Berichts der "Bild" künftig mehr Verantwortung tragen. Der Sportvorstand verliere hingegen an Hausmacht.
Seit September 2023 arbeitet Christoph Freund als Sportdirektor beim FC Bayern München, dort teilt er sich die Aufgaben mit Sportvorstand Max Eberl. Beide Verträge laufen noch bis 2027.
Beim deutschen Rekordmeister dürften sich die Machtverhältnisse verschieben.
"Max Eberl hat seine rechte Hand, Nils Schmadtke, nicht so lang verlängert bekommen, wie er eigentlich wollte. Er kriegt nur einen 1,5-Jahres-Vertrag, solange wie Eberl noch da ist. Markus Weinzierl hätte er anscheinend auch gern einen neuen Vertrag gegeben und der kriegt auch keinen neuen Vertrag. Das ist ja schon wieder so ein kleines Indiz, dass die Hausmacht von Max Eberl also nicht so ganz uneingeschränkt ist", verrät "Bild"-Redakteur Christian Falk im Podcast "Bayern Insider".
Mehr Fokus auf Campus
Tatsächlich soll der Sportvorstand, wie das Boulevardblatt berichtet, künftig an Hausmacht verlieren. Freund hingegen solle mehr Verantwortung tragen, vor allem im Bereich des Campus.
Ehrenpräsident Uli Hoeneß soll sich vermehrt für den eigenen Nachwuchs starkgemacht gemacht haben. In der aktuellen Saison debütierten acht Spieler aus der Bayern-Jugend bei den Profis. Die neue Strategie lautet also Campus, ein klares Signal für Christoph Freund.
Eberls Entscheidungseinfluss sei hingegen geringer geworden.