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"Unangenehm" - Gregoritsch-Rückkehr startet mit Beinahe-Knockout
Der erste Startelf-Einsatz seit seiner Rückkehr in die Deutsche Bundesliga geht für Michael Gregoritsch unglücklich los. Der ÖFB-Kicker prallt nach kurzer Zeit mit "einem meiner engsten Freunde im Fußball" zusammen.
Bereits im zweiten Match nach seinem Wechsel schaffte es Michael Gregoritsch in die Startformation des FC Augsburg.
Die Startelf-Rückkehr des ÖFB-Stürmers startete aber ziemlich unglücklich. Nur wenige Sekunden nach dem Anstoß prallt "Gregerl" heftig mit Rani Khedira zusammen. Der Deutsche geht anschließend beinahe K. o.
Während der Drehung des Union-Kapitäns läuft Gregoritsch in ihn hinein. Khedira überlegt daraufhin, sich auswechseln zu lassen. Er bleibt dann doch am Feld - zur Freude von Gregoritsch, dem es "so leidgetan" hat: "Ich will ihm wirklich ausweichen und er läuft mir rein. Ich dachte, er blockt mich, auf einmal dreht er sich weg", erzählt er am "Sky"-Mikro.
"Habe mich das ganze Spiel hinweg entschuldigt"
Erschwerend kam für Gregoritsch die Beziehung zu Khedira dazu, mit dem er 87 Spiele gemeinsam am Feld stand: "Rani ist einer meiner engsten Freunde im Fußball. Man sieht auch, ich entschuldige mich direkt. Es war mir auch unangenehm, weil ich es gar nicht wollte. Es war unglücklich, ich habe mich über das ganze Spiel hinweg entschuldigt."
Nach der Partie war zwischen den beiden aber wieder alles gut, mit einem Haken: Khedira ließ sich von Gregortisch versprechen, dass er wegen des Beinahe-Knockouts das nächste Essen zahlt.
Nach 80 Minuten ging ihm die Puste aus
Alles in allem war es allerdings ein erfolgreiches Startelf-Comeback des ÖFB-Angreifers: "Es hat extrem Spaß gemacht, die Jungs haben es richtig gemacht, deswegen war es für mich auch relativ einfach vorne."
In der 80. Spielminute deutete "Gregerl" dann an, ausgewechselt werden zu wollen: "Ich war ein bisschen überrascht, dass es so lange ging." Der Sprint kurz davor "war noch ein mal ein bisschen viel, ich musste raus", meinte Gregoritsch schmunzelnd.
Trotz des späten Ausgleichs ist der 31-Jährige guter Dinge. Das Team sei zwar noch zeitweise verunsicht. "Da ist es auch meine Aufgabe als ein bisschen älterer Spieler, eben dieses Selbstvertrauen wieder hochzuholen. Es sind nämlich richtig gute Jungs, eine Mannschaft mit viel Qualität."