Endstand
2:0
1:0 , 1:0
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Trotz Klassenerhalt: Pfiffe gegen Schwab sorgen für Wirbel

Holstein Kiel fixiert den Liga-Verbleib, doch Stefan Schwab wird bei seiner Einwechslung ausgepfiffen. Team und Trainer stellen sich klar hinter den Österreicher.

Trotz Klassenerhalt: Pfiffe gegen Schwab sorgen für Wirbel Foto: © GETTY

Holstein Kiel hat am 32. Spieltag der 2. Bundesliga den Klassenerhalt fixiert. Die "Störche" feierten mit einem 2:0-Heimsieg gegen Eintracht Braunschweig den entscheidenden Erfolg (Schwab fixiert mit Kiel den Klassenerhalt).

Sportlich ist die Erleichterung nach zuletzt vier Siegen in Serie groß – dennoch sorgt eine Szene rund um ÖFB-Kicker Stefan Schwab für Diskussionen.

Pfiffe bei Einwechslung

Der ÖFB-Legionär wurde in der 64. Minute beim Stand von 1:0 eingewechselt – und von Teilen der eigenen Fans ausgepfiffen. Eine Aktion, die die Freude über den Klassenerhalt deutlich trübt.

Schwab war im Sommer ablösefrei von PAOK Saloniki nach Kiel gewechselt, wo er 2024 sogar griechischer Meister geworden war. In Deutschland konnte der 35-Jährige bislang jedoch nicht nachhaltig Fuß fassen.

Sportlich schwierige Saison

Obwohl er als routinierter Führungsspieler verpflichtet wurde, kam der ehemalige Rapid-Kapitän nur selten zum Zug. Lediglich fünf Startelf-Einsätze stehen in dieser Saison zu Buche, meist musste sich der Routinier mit der Jokerrolle begnügen.

Damit bleibt die Zeit im hohen Norden für den ehemaligen österreichischen Nationalspieler bislang hinter den Erwartungen zurück.

Team stellt sich hinter Schwab

Nach dem Spiel reagierten Mannschaft und Trainer deutlich auf die Pfiffe. Kapitän Jonas Meffert findet klare Worte: "Das geht für uns als Mannschaft überhaupt nicht."

Auch Trainer Tim Walter stärkte dem Österreicher den Rücken und bezeichnete ihn als wichtigen Leader sowie "herzensguten Menschen".

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