FC Bayern verliert Pokal-Finale der Frauen

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Bittere Niederlage für die Fußballerinnen des FC Bayern rund um ÖFB-Torfrau Manuela Zinsberger im DFB-Pokal.

Die Münchnerinnen müssen sich im Endspiel gegen den VfL Wolfsburg vor 17.692 Zuschauern erst im Elfmeterschießen mit 2:3 geschlagen geben, obwohl Zinsberger zwei Elfmeter hält. Nach 120 Minuten ist es 0:0 gestanden. Bei den Bayern spielen Zinsberger und Carina Wenninger durch, ÖFB-Kapitänin Viktoria Schnaderbeck sitzt auf der Bank.

Für Meister Wolfsburg, der sich damit das Double sichert, ist es der vierte Pokal-Triumph in Folge.

2012 bleibt damit der bisher einzige Cupsieg der Bayern, sie zogen wie 1988 und 1990 im Finale den Kürzeren. Damit wird es auch nichts aus einer Doppel-Titelfeier am Sonntag in München. Das Herrenteam rund um ÖFB-Star David Alaba kämpft am Abend in Berlin gegen Eintracht Frankfurt um den Titel. Zum LIVE-Ticker >>>

Wenninger und Zinsberger standen bei den ersten beiden Großchancen gleich im Mittelpunkt. Nach einem Gestocher im Strafraum kam Wenninger zwar zum Abschluss, der fiel aber zu schwach aus und konnte von Wolfsburg-Torfrau Almuth Schult pariert werden (18.). Wolfsburg konterte sofort, Zinsberger zeigte bei einem Schuss von Caroline Graham Hansen eine Glanzparade (19.). Dann war wieder Bayern an der Reihe, Schult lenkte einen Rolser-Abschluss via Latte über das Tor (21.). Auf der anderen Seite musste neuerlich Zinsberger ihre Klasse zeigen, diesmal bei einem Abschluss von Ewa Pajor mit einer Fußabwehr (43.).

Nach dem Seitenwechsel drückte Wolfsburg vehement auf die Führung, blieb im Abschluss aber glücklos. Die Bayern kamen erst im Finish der regulären Spielzeit wieder besser ins Spiel, am Ergebnis änderte sich nichts mehr. In der Verlängerung blieben Großchancen aus, die Entscheidung musste daher vom Punkt fallen. Für Wolfsburg war es der fünfte Titel nach 2013, 2015, 2016 und 2017, alle bisherigen Finali wurden gewonnen. Am Donnerstag geht es für das deutsche Aushängeschild noch um das Triple, da ist in Kiew im Champions-League-Finale Olympique Lyon der Gegner.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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