Nach der erfolgreichen Europacup-Premiere wollen die Fußballerinnen der Wiener Austria nachlegen.
Gegner in der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League ist am Samstag (14 Uhr) der FC Minsk.
"Für uns ist es das nächste Highlightspiel. Wir wollen in die nächste Runde, so selbstbewusst sind wir", sagt Trainer Stefan Kenesei vor dem Finale des Mini-Turniers in Wien.
Am Mittwoch hatten sich die "Veilchen" im Horr-Stadion mit 2:0 gegen Glasgow City durchgesetzt. Der Turniersieger steigt in die 3. Qualifikationsrunde - die letzte Hürde vor der Ligaphase mit 18 Teams - auf, der Finalverlierer in die 2. Qualifikationsrunde des neuen Wettbewerbs Europa Cup um.
"Wir haben es uns erarbeitet, dass wir auf jeden Fall international weiterspielen. Wir entscheiden einfach, in welche Richtung unser Bus weiterfährt. Fährt er weiter Richtung Champions League oder switchen wir in den Europa Cup? Da kann man etwas entspannter in das Spiel gehen", sagte Kenesei.
"Support gibt uns Kraft"
Minsk habe in der belarussischen Meisterschaft bereits über 100 Tore erzielt und seine Stärken dementsprechend in der Offensive und bei Standards, erklärte der Austria-Coach. Im Vorjahr unterlag Minsk in der 1. CL-Qualirunde Breidablik (1:6) und Frankfurt (0:6) klar.
Nach dem Besucherrekord vom Mittwochabend (2.240) trachtet die Austria nach einem ähnlichen Zuspruch am Samstagnachmittag. Kenesei erwartete eine Partie gegen einen ähnlich schweren Gegner. "Der Support gibt uns Kraft - speziell in Spielphasen, in denen es einmal schlechter läuft."