Wie Letsch nach dem Spiel herausstreicht, hatten die "Bullen" über das gesamte Spiel gesehen einen besseren Expected-Goals-Wert. Den Großteil davon hat man sich in der ersten Stunde erarbeitet. Zu diesem Zeitpunkt führte man dank den Toren von Karim Konate (33.) und Moussa Yeo (49.) auch 2:0 - doch dann kam die Wucht des Villa-Parks.
Nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Morgan Rogers ging ein Ruck durch das ganze Stadion und trat eine Welle los, die sich nicht mehr aufhalten ließ. "Es war eine Wucht von einer der besten Mannschaften Europas", staunt der Salzburg-Trainer nur.
Salzburg wurde überpowert
"Sie haben in der zweiten Halbzeit mit ihren Wechseln ganz viel Intensität, ganz viel Power reingebracht", findet Schlager. "Wir haben die ersten 50 Minuten extrem viel Aufwand betrieben und das hat man dann am Ende ein bisschen gemerkt."
Am Ende sei auch die Entlastung schwieriger geworden, so Letsch, der dennoch findet, dass seine Mannschaft bis zum Schluss gut verteidigte.
Die Niederlage tue zwar weh, aber "es liegt nicht am Spiel heute, dass wir ausgeschieden sind", so der Salzburg-Trainer.
Letsch ortet "absolute Verbesserung" seines Teams
Viel mehr überwiegen die positiven Erkenntnisse über die Entwicklung der Mannschaft in den letzten Wochen. "Wir haben uns absolut verbessert", ist sich Letsch sicher.
Sein Torhüter kann ihm da nur zustimmen: "Es bleibt die Bestätigung, dass das, was wir über den Winter gemacht haben, sehr gut sein kann. Wenn wir die Intensität, den Zusammenhalt, das Kompakte auf den Platz bringen, dann haben wir gesehen, egal gegen wen es geht, dass wir richtig, richtig gut sind."
Auch solche Spiele können in der Entwicklung durchaus weiterhelfen, so Letsch, bot er in Birmingham doch die jüngste Salzburg-Startelf der Europacup-Geschichte auf.
Entwicklung stimmt
"Wir dürfen schon stolz sein über die Entwicklung", findet Schlager. "Wir werden versuchen, dort weiterzumachen." Das ist dann bereits am kommenden Sonntag im ÖFB-Cup-Viertelfinale gegen den WAC (ab 17:30 Uhr im LIVE-Ticker).
Ein Spiel, für das es auch noch eine indirekte Kampfansage gibt. "Wir werden alles dafür tun, dass wir nächstes Jahr wieder international sind", so Schlager.
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