Der Wolfsberger AC scheitert knapp an der Qualifikation zur UEFA Europa Conference League.
Die Lavanttaler müssen sich bei Omonia Nikosia im Playoff-Rückspiel nach einem Gesamtscore von 2:2 erst im Elfmeterschießen mit 5:4 beugen und sich aus dem internationalen Geschäft verabschieden.
Die Gastgeber sind dabei von Beginn weg das tonangebende Team und erarbeiten sich immer wieder Möglichkeiten.
Bereits in Minute sechs muss sich WAC-Keeper Gütlbauer erstmals langmachen und einen Schuss von Jovetic von links abwehren.
Rote Karte gibt WAC Aufwind
Auch danach ist der WAC gehörig unter Druck, weitere Chancen von Jovetic (10./20.), sowie Loizou (19.) bringen die Lavanttaler in Bedrängnis.
Als der WAC nach rund einer halben Stunde dann besser in die Partie kommt, schlägt Omonia durch Semedo eiskalt zu und stellt verdient auf 1:0. Danach passiert ergebnistechnisch nichts mehr, weshalb es völlig offen in den zweiten Durchgang geht.
Im zweiten Durchgang sind es weiter die Zyprer, die sich behaupten und das Spiel dominieren können. In Minute 60 sieht Maric jedoch von Schiedsrichter Chiffi nach VAR-Check aufgrund eines harten Einsteigens die Rote Karte, was dem WAC leichten Auftrieb gibt.
So entwickelt sich das Duell nach und nach zu einem regelrechten Schlagabtausch. In Minute 81 hat Semedo die Chance auf die Entscheidung, doch Gütlbauer kann im 1-gegen-1 parieren und sich so behaupten.
Pink scheitert an sich selbst
So bleibt es beim Remis, weshalb es in eine Verlängerung geht. In dieser hat der WAC zunächst eine Großchance auf das 1:1, doch Gattermayer verzieht rechts freistehend im Sechzehner (95.).
Auch danach ist der WAC aktiver, kommt aber nicht entscheidend durch, weshalb es in ein allesentscheidendes Elfmeterschießen geht. In diesem verschießt Pink als einziger Schütze, in dem er das Leder über den Kasten jagt. Daher stehen die Gastgeber am Ende in der Ligaphase der Conference League.
Für den WAC geht es hingegen mit hängenden Köpfen nach Hause - man verpasst die dritte Teilnahme an einem europäischen Hauptbewerb.