FC Santa Coloma
FCC
SK Rapid Wien
SCR
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Predrag Munoz
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Serge-Philippe Raux Yao
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Yusuf Demir
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Moulaye Haidara
Rapid müht sich zum Sieg, Hoff Thorup hat "höhere Erwartungen"
Zufriedenheit herrschte in Andorra nur mit dem Ergebnis. Anreise und Untergrund machten zu schaffen, aber der Däne fordert von seiner Truppe mehr ein.
Der SK Rapid nimmt ein 3:1 und damit ein gewünschtes Ergebnis heim aus Andorra. Sonst gibt das Spiel vor allem den Eindruck mit, dass es noch einiges zu tun gibt (Spielbericht>>>).
"Zuallererst müssen wir den tollen Support wertschätzen, das ist so weit weg von daheim außergewöhnlich", unterstrich Johannes Hoff Thorup nach seinem ersten Europacup-Spiel in Grün-Weiß.
Vor allem tat er das, um zu betonen: "Ich bin froh, dass wir ihnen drei Tore schenken konnten, denn das war der beste Teil des Tages. Bei der Performance war etwas, mit dem ich nicht zufrieden bin."
Anreise und Untergrund spielten mit
Rapid tat sich schwer im Kleinstaat, die Favoritenrolle auch auf den Kunstrasen zu bekommen. "In der ersten Halbzeit haben wir gemerkt, dass wir schwere Beine haben", brachte etwa Torschütze und Assistgeber Yusuf Demir die lange Anreise ins Spiel.
"Der Gegner hat es uns schwer gemacht, vielleicht der Untergrund auch ein bisschen. Mit der Leistung können wir nicht ganz zufrieden sein", verortete Vizekapitän Jakob Schöller, zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Partie, andere Gründe.
Nach Seitenwechsel wurde zumindest das Scoring gefunden. Serge-Philippe Raux-Yao traf nach Vorlage von Demir, zwei Minuten später folgte der Ausgleich - ehe Demir selbst weitere vier Minuten darauf die Führung wiederherstellte.
Moulaye Haidara mit seinem ersten Profi-Tor schuf erst in der Schlussphase den Zwei-Tore-Vorsprung für das Rückspiel am Mittwoch.
Kunstrasen auch im ÖFB-Cup ein Thema
"Wir können natürlich zurückhaltend sein und sagen, dass es das erste Pflichtspiel der Saison unter nicht ganz einfachen Umständen war. Aber ich habe höhere Erwartungen", machte Hoff Thorup unmissverständlich klar.
Für das Rückspiel sind die Wiener jetzt vor einem Gegner gewarnt, der sich nicht verstecken will und höhere technische Qualitäten mitbringt als der klassische Underdog - auch, wenn am Weiterkommen kein Zweifel herrschen soll.
Dazwischen steht beim SV Wienerberg am Sonntag in der ersten Runde des UNIQA ÖFB-Cups gleich noch ein Spiel auf Kunstrasen an: "Es ist auf diesem Untergrund nicht einfach. Wir müssen die richtigen Spieler wählen, weil sich einige auf diesem Untergrund wohler fühlen als andere", ergänzte der Däne.