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Almer zu Palace-Sieg: "Hätten viertes, fünftes Tor" machen können
Die beiden Canal+-Experten Georg Teigl und Robert Almer finden nach dem Hinspielsieg von Crystal Palace nur lobende Worte für das Team von Oliver Glasner.
Crystal Palace hat im Hinspiel des Viertelfinals in der UEFA Conference League einen souveränen 3:0-Sieg über den AC Florenz gefeiert.
Das Team von Oliver Glasner ist speziell in der ersten Halbzeit drückend überlegen, die Gäste kommen erst im zweiten Durchgang etwas in Fahrt - in der Nachspielzeit vergeben die Hausherren sogar noch große Chancen auf weitere Treffer.
Canal+-Experte Georg Teigl ist von den Londonern beeindruckt: "Sie haben die Weichen gestellt, dass es nicht so ein Spiel wird, wie sie befürchtet haben, mit einem sehr tiefen, destruktiven Spiel der Italiener. Das haben sie richtig gut umspielt - vor allem auch in der ersten Halbzeit."
Fiorentina muss im Rückspiel "anders auftreten"
Laut Robert Almer hat es eine Phase in der zweiten Halbzeit gegeben, "wo die Fiorentina schon ein Tor erzielen hätte können - mit 2:1 kann es schon noch einmal knapp werden."
Letztendlich müssen sich die Gäste aber damit begnügen, nicht mit einer noch dickeren Packung die Heimreise antreten zu müssen: "Am Ende müssen sie froh sein, dass nicht ein viertes oder fünftes Tor dazugekommen ist. Dann wäre der Käs' komplett gegessen gewesen."
Für den ehemaligen Nationalteam-Torhüter muss sich bei den Italienern einiges im Rückspiel ändern, so man noch ins Halbfinale einziehen will: "Da müssen sie schon anders auftreten, zumindest so wie in dieser Phase, wo sie ein bisschen gedrückt haben."
AC Florenz "von ganz weit oben richtig tief gefallen"
Teigl erinnert dabei an die generell schwache Serie-A-Saison: "Man darf nicht vergessen, die sind von ganz weit oben richtig tief gefallen. Die waren letztes Jahr im Halbfinale, die beiden Jahre davor im Finale der Conference League."
In der heimischen Liga kämpft die Fiorentina sogar gegen den Abstieg: "Dann gehst du in so eine Saison und stehst nach 15 Spielen mit sechs Punkten da, die Welt bricht zusammen und du weißt gar nicht mehr so recht: Wie geht ein Zehn-Meter-Pass", sagt der Ex-Salzburg-Verteidiger.
Kommenden Donnerstag braucht Florenz vor heimischem Publikum wohl ein kleines Fußball-Wunder, um einen weiteren europäischen Siegeslauf Glasners zu verhindern.