Mit der Aussage stellt sich der 53-Jährige aus Watford selbst in eine "Must-Win-Situation". Doch der 57-fache Nationalspieler glaubt nicht, dass er der einzige Trainer sein wird, der beim Verpassen der gesetzten Ziele abdanken muss.
"Ich denke, ungefähr die Hälfte der jetzigen Nationaltrainer wird nach dem Turnier nicht mehr da sein - das liegt in der Natur der Sache. Ich bin nun seit fast acht Jahren im Amt und wir waren bereits dicht dran. Ich weiß, dass man liefern muss, sonst verlieren die Fans das Vertrauen in dich."
Southgates Vertrag endet planmäßig mit Jahresende 2024. Ob er danach in die Rolle eines Klubtrainers wechselt, die er zuvor bei seiner bislang einzigen Station in Middlesbrough von 2006 bis 2009 innehatte, oder sich vorerst eine Auszeit nimmt, ist nicht bekannt. Bislang hat Southgate als Cheftrainer der "Three Lions" in 95 Spielen 58 Siege und 21 Unentschieden errungen.