EURO: Was du über die Final-Stars nicht wusstest

EURO: Was du über die Final-Stars nicht wusstest Foto: © getty
 

Es ist der Höhepunkt der EURO 2020. Das große Finale zwischen Italien und England - ab 21 Uhr im LIVE-Ticker >>>

LAOLA1 hat sich durch die Lebensläufe der Final-Stars gewühlt und einige interessante Fakten ausgegraben. Oder wusstest du, dass einer der Kicker nach einem Erdbeben zwei Wochen im Auto schlafen musste, ein anderer lieber zum Angeln ging, als eine Meisterschaft zu feiern, einer in einem Kloster gelebt hat und wieder ein anderer richtig schlecht Autofahren kann?

Mit diesem Wissen glänzt du am Stammtisch:

Jordan Pickford und die Schweinchen

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Sein Vater Lee hat einst seinen Nachnamen geändert. Ursprünglich lautete dieser nämlich Pigford. Der Spitzname „Piggy“ nervte ihn aber so sehr, dass er sich zu einer Namensänderung entschloss. Sohnemann Jordan wird nun „Picky“ gerufen.

Großvater Barrie heißt übrigens nach wie vor Pigford.


Lorenzo Insigne und die Ronaldo-Schuhe

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Der Offensivspieler kommt aus einem Vorort Neapels und bereitete seinem Vater als kleiner Junge durchaus Kummer. Acht Jahre war Lorenzo alt, als er unbedingt zum ersten Mal in seinem Leben Fußballschuhe wollte. Nicht irgendwelche, sondern die R9 von Nike, die Schuhe, die der damalige Inter-Star Ronaldo trug.

„Wenn ich daran zurückdenke, wollte mich mein Vater wahrscheinlich umbringen. Alles, worüber er reden wollte, war Maradona. Ich bin mit dem Mythos Maradona aufgewachsen. In Neapel ist er wie ein Gott. Mein Vater wollte mir schwarze Schuhe wie sie Diego trug, besorgen. Aber ich habe gesagt: ‚Nein, du verstehst nicht, Ronaldo ist der Größte!‘“

VIDEO: Insignes Saisontore für Napoli



Jack Grealish und der Führerschein

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Dass der Mann, dessen Ururgroßvater Billy Garraty schon für Englands Nationalteam gespielt und 1905 mit Aston Villa den FA Cup gewonnen hat, ein begnadeter Fußballer ist, steht außer Zweifel. Weniger gut kann der 25-Jährige offenbar Autofahren.

Im Dezember 2020 wurde ihm für neun Monate der Führerschein abgenommen und er wegen zwei Fällen rücksichtslosen Fahrens zu einer Geldstrafe in der Höhe von fast 100.000 Euro verurteilt. Ein Video zeigt, wie er beim Versuch, in einer engen Gasse zu wenden, mehrere Autos rammt.


Giorgio Chiellini und die Bücher

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Der Mann mit dem abgeschlossenen Wirtschaftsstudium hat schon zwei Bücher veröffentlicht. 2014 hat er ein Buch über die viel zu früh bei einem Autounfall verstorbene Juventus-Legende Gaetano Scirea geschrieben. "Cè un angelo bianconero. Il mio maestro si chiama Scirea", so der Name des Buches über den "weiß-schwarzen Engel". Dass Scirea Verteidiger war, versteht sich fast von selbst.

Die Einnahmen aus seiner 2020 erschienen Autobiographie "Io, Giorgio" gingen an Charity-Aktionen infolge der Covid-19-Pandemie.



Raheem Sterling und der Laufstil

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Der gebürtige Jamaikaner verdankt seinen Vorfahren mütterlicherseits einiges. Da wäre etwa seine Großmutter, die ihren Enkel nach Basketball-Star Shaquille O’Neal benennen wollte, letztlich einigte sie sich mit den Eltern des Kickers auf Shaquille als zweiten Vornamen.

Und da wäre auch noch seine Mutter, von der Sterling eigenen Angaben zufolge seinen eigenartigen Laufstil hat. „Meine Mutter hat am Sporttag meines Bruder teilgenommen und mir ein Video geschickt. Da habe ich sie zum ersten Mal laufen gesehen und sie läuft genauso wie ich“, erzählte er einmal.


Marco Verratti und das Erdbeben

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Als die Abruzzen 2009 von einem schweren Erdbeben erschüttert wurden, wurde auch das Heim der Familie Verratti zerstört.

Während der Wiederaufbau-Arbeiten schlief der damals 14-jährige Verratti mit seiner Familie zwei Wochen lang in einem Auto.


Harry Kane und das Ei

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Der Goalgetter gilt als großer NFL-Fan, war 2019 während seiner Knieverletzung sogar bei der Super Bowl in Atlanta vor Ort. Eines Tages möchte der Tottenham-Profi die Sportart wechseln und als Kicker in der NFL für Furore sorgen.

Er erklärt: „Oft wird das Spiel in der letzten Minute, in der letzten Sekunde mit einem Field Goal entschieden. Ich denke also, dass meine Erfahrung im Umgang damit im Fußball mir vielleicht einen Vorteil verschafft im Vergleich zu einigen anderen Jungs, die diese Erfahrung nicht haben, weil sie vielleicht vom College kommen oder ähnliches.“


Gianluigi Donnarumma und Mickey Mouse

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2017 hat es der Goalie auf das Titelblatt einer ganz speziellen Zeitung geschafft – „Topolino“, die italienische Ausgabe der „Mickey Mouse“, zeigte den Keeper als riesigen Gockel.

Tick, Trick und Track mussten auf den Schultern des jeweils anderen stehen, um ihm ein Mikro unter den Schnabel zu halten. Seither wird Donnarumma auch „Paperumma“ gerufen.


Phil Foden und der Angel-Ausflug

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Weil sein Vater ebenfalls Phil Foden heißt, wird er in Familienkreisen nur „Ronnie“ genannt.

Seine erste Meister-Party mit Man City ließ der Youngster übrigens aus, weil er mit seinem Vater bereits seit längerem einen Angel-Ausflug geplant hatte.

VIDEO: Fodens beste Dribblings



Leonardo Bonucci und der Torino-Fan

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Lorenzo, der ältere der beiden Söhne des Juve-Verteidigers, ist Anhänger von Stadtrivale Torino und großer Fan des Stürmers Andrea Belotti.

Als ihn sein Vater im Zuge der Meisterfeier 2017 zwang, ein Juventus-Trikot anzuziehen, brach der junge Mann in Tränen aus.


Luke Shaw und das Debüt

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Der 25-Jährige hat zwar erst 13 Länderspiele in den Beinen, sein Debüt gab er aber bereits als 18-Jähriger unter Roy Hodgson, als er im März 2014 gegen Dänemark für einen gewissen Ashley Cole eingewechselt wurde.

Damals spielten auch noch Legenden wie Frank Lampard, Wayne Rooney und Steven Gerrard für die „Three Lions“.


Jorginho und das Kloster

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Der gebürtige Brasilianer kam im Alter von 15 Jahren nach Italien, der Heimat eines seiner Urgroßväter. Ein italienischer Geschäftsmann hatte ihn dem damaligen Drittligisten Hellas Verona empfohlen.

Der Südamerikaner wurde vom Verein in einem Kloster untergebracht, schlief dort in einem Raum mit fünf anderen Nachwuchskickern und lebte – je nach Quelle – von 20 bis 50 Euro pro Woche.


Mason Mount und Declan Rice

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Seit Declan Rice im Alter von acht Jahren in den Nachwuchs des FC Chelsea gekommen ist, sind er und Mason Mount beste Freunde. Das Duo verbringt seither praktisch jede freie Minute miteinander, daran hat sich auch nichts geändert, als Rice von Chelsea im Alter von 14 Jahren aussortiert wurde. Die beiden machen auch regelmäßig gemeinsam Urlaub.

„Sie nennen uns Dumm und Dümmer“, berichtete Mount einmal über seine Teamkollegen.

VIDEO: Mounts Aufstieg bei Chelsea



Nicolo Barella und der Basketball

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Der Sarde kommt aus einer Familie von Basketball-Fans. Seine Cousins und sein Onkel wollten ihn während seiner Kindheit überzeugen, Basketball statt Fußball zu spielen. Angesichts einer Körpergröße von 1,72 Metern hat sich Barella dann wohl doch richtig entschieden.

Nichtsdestoweniger ist er ein großer Fan der Los Angeles Lakers, sein Hund hört auf den Namen „LeBron“.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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