Keine Gnade! Bayern schießen Atalanta auch im Rückspiel ab
Im Gesamtscore wird es zweistellig, auch dank eines Doppelpacks von Harry Kane.
Der FC Bayern ruht sich auf dem 6:1 aus dem Achtelfinal-Hinspiel gegen Atalanta nicht aus: Auch das zweite Duell in der UEFA Champions League geht mit 4:1 deutlich an die Münchner, die nun Real Madrid fordern.
Von Beginn an übernimmt Kompanys Elf die volle Kontrolle und drängt vehement auf den Führungstreffer. Bereits in der Anfangsphase prüfen Raphael Guerreiro, Lennart Karl und Tom Bischof den gegnerischen Torhüter Marco Sportiello, der die Null für die Gäste zunächst noch festhält.
Die Heimmannschaft erarbeitet sich durch anhaltenden Druck zudem eine Vielzahl an Eckbällen, die oftmals gefährlich in den Strafraum flattern. Mitte der ersten Halbzeit greift der Video-Assistent in das Geschehen ein: Nach einer Überprüfung entscheidet Schiedsrichter Benoit Bastien auf Elfmeter für die Bayern. Harry Kane tritt an und verwandelt souverän zur hochverdienten Führung.
Palladinos Truppe tut sich in dieser Phase enorm schwer, offensive Akzente zu setzen, und wird bei Entlastungsangriffen mehrfach durch Abseitspositionen zurückgepfiffen. Ein Versuch von Giorgio Scalvini verfehlt kurz vor der Pause zudem das Tor.
Laimer nicht im Einsatz
Nach dem Seitenwechsel zeigt sich ein ähnliches Bild, wenngleich Atalanta durch Raoul Bellanova den ersten Torschuss der zweiten Hälfte auf das Gehäuse bringt. Praktisch im Gegenzug erhöht Kane nach präziser Vorarbeit von Josip Stanisic auf 2:0.
Nun spielen die Hausherren komplett befreit auf: Nur wenig später erzielt Karl nach einem Zuspiel von Diaz das dritte Tor des Abends. Die Dominanz der Münchner spiegelt sich durchgehend im massiven Ballbesitz von über 60 Prozent und einem deutlichen Chancenplus wider.
In der restlichen Spielzeit trägt sich Diaz, diesmal mustergültig bedient von Karl, selbst in die Torschützenliste ein und stellt auf 4:0.
In der Schlussphase erkämpfen sich die Gäste aus Bergamo nach einem Eckball zumindest noch ein Erfolgserlebnis, als Samardzic eine Vorlage von Mario Pasalic per Kopf zum 4:1-Endstand im Netz unterbringt.
Der einzige österreichische Legionär im Kader der Münchner, Konrad Laimer, kommt an diesem Abend nicht zum Einsatz und verfolgt den dominanten Heimsieg von der Bank aus.