Endstand
4:3
2:3 , 2:0
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Unverständnis bei Arbeloa: "Eine Rote, die niemand versteht"

Der Cheftrainer der Königlichen kann den Platzverweis gegen Eduardo Camavinga nicht nachvollziehen. Bei Real überwiegt nach dem CL-Aus die Enttäuschung.

Unverständnis bei Arbeloa: "Eine Rote, die niemand versteht" Foto: © GETTY

Aus der Traum vom 16. Titel in der Königsklasse!

Real Madrid scheidet nach einem spektakulären 3:4 in der Allianz Arena gegen den FC Bayern München im Viertelfinale der UEFA Champions League aus (zum Spielbericht >>>).

Die Elf von Alvaro Arbeloa kam mit einem Rückstand nach München, zeigte von der ersten Sekunde aber, dass sie sich noch lange nicht aufgegeben hat. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Real dreimal in Führung ging.

Platzverweis als Knackpunkt - Kritik von Arbeloa

Am Ende fand Bayern aber immer eine Antwort auf die Tore der Madrilenen. In der 88. Minute kippte die Partie dann komplett in Richtung der Bayern. Eduardo Camavinga schlug den Ball weg und kassierte völlig unnötig die Gelb-Rote-Karte (88.).

Eine Aktion, die im Nachgang für sehr viel Wirbel sorgte. "Der Schiedsrichter hat das Spiel zerstört. Eine Rote Karte, die niemand versteht. Es war ein ausgeglichenes Spiel, und das hat es dann entschieden", fasste Arbeloa die spielentscheidende Szene zusammen.

Auch die Real-Spieler stürmten nach Schlusspfiff geschlossen zu Schiedsrichter Slavko Vincic. Doppel-Torschütze Arda Güler sah dabei sogar nachträglich noch Rot.

Weder Jude Bellingham noch Antonio Rüdiger wollten im Nachgang irgendwelche Fragen beantworten. Der deutsche Innenverteidiger sagte den spanischen Medien nur: "Es ist besser, wenn ich heute nicht rede."

Bayern nutzte die Überzahl eiskalt aus. Luis Diaz und Michael Olise schossen den deutschen Rekordmeister am Ende ins Halbfinale.

Titelloses Jahr - was bringt die Zukunft?

Für Real geht die Saison damit wohl titellos zu Ende. Einzig in der Liga gibt es noch eine theoretische Chance, neun Punkte Rückstand auf den FC Barcelona bei noch sieben offenen Spielen sind aber ein Brett. "Wir müssen die Saison analysieren und dann weitermachen", so der Chefcoach.

Wie es für ihn persönlich weitergeht, ist aber offen. Der Ex-Verteidiger übernahm das Amt nach der Entlassung von Xabi Alonso im Herbst, kassierte in 21 Spielen aber sieben Niederlagen.

Ob er auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie stehen wird, ist mehr als offen: "Darum kümmere ich mich nicht besonders, sondern um die Spieler und die Fans. Auch wenn wir dieses Jahr keinen Titel gewinnen, Real Madrid kommt immer wieder zurück."

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