PSG nach Finaleinzug: "Werden es feiern, aber ..."
Nach dem neuerlichen Finaleinzug möchte der Titelverteidiger dennoch Demut zeigen.
Paris Saint-Germain fehlt nur noch ein Schritt zur Titelverteidigung in der UEFA Champions League!
Die Franzosen schlagen den FC Bayern München im Halbfinale mit einem Gesamtscore von 6:5 und stehen somit im Endspiel am 30. Mai in Budapest (hier nachlesen >>>).
"Wir sind natürlich glücklich, wieder im Finale zu stehen. Ich bin happy über den Man-of-the-Match-Award. Wir haben eine gute Mannschaft", so Innenverteidiger William Pacho, der zum besten Spieler der Partie gekürt wurde.
"Mentalität" als "Qualität"
Ousmame Dembele brachte die Gäste bereits nach drei Minuten auf die Siegerstraße. Danach konzentrierte man sich auf die richtige Balance.
Trotz aufopfernder Leistung der Bayern hält die Defensive der Pariser Stand. Erst in der 94. Minute gelingt den Gastgebern der Treffer durch Harry Kane, dieser kommt aber zu spät.
"Die Mentalität, die wir als Gruppe an den Tag gelegt haben. Das ist auch eine Qualität von uns. Die Offensivspieler haben uns in der Defensive geholfen, und das hat heute den Unterschied gemacht", meint der Defensivspieler.
"Wir werden das feiern, aber wir bleiben bodenständig", so Desire Doue. "Wieder Uefa-Champions-League-Finale ... Matches wie diese sind die, die wir seit wir Kinder waren bestreiten wollten", zitiert Transfer-Experte Fabrizio Romano den Offensivspieler.
Neves: "Drehe nicht gleich durch"
Mit seinen 21 Jahren trägt der Mittelfeldspieler Joao Neves bereits eine große Verantwortung in der Mannschaft von Luis Enrique.
Nach der Partie sagt der Portugiese: "Ich bin nicht wirklich ein emotionaler Typ, aber ich bin stolz, Teil dieses Teams zu sein. Mit ihnen, mit meiner Familie und jedem, der das Team supportet, feiere ich natürlich. Ich drehe nicht gleich durch, bin aber sehr glücklich über den zweiten Finaleinzug in Folge. Wir können stolz auf uns sein."
Zu der kritischen Szene im eigenen Strafraum, als der Ball und seine Hand in Kontakt kamen - die Regeln besagen ja grundsätzlich, dass es kein Elfmeter ist, wenn der Ball an die Hand eines eigenen Spielers geht - meint er: "Das wusste ich, aber manchmal machen die Schiedsrichter Fehler und es gibt Elfmeter. Das kann das Spiel ändern."
Jetzt wartet Arsenal
Weiter: "Wir waren bereit, heute Tore zu erzielen. Wir waren nicht hier, um Unentschieden zu spielen oder zu verlieren, sondern um zu gewinnen."
Am 30. Mai geht es für die Pariser nun gegen den FC Arsenal um den zweiten Champions-League-Triumph der Geschichte.