Nach CL-Startelf-Debüt: Gute Kritiken für Demir

Nach CL-Startelf-Debüt: Gute Kritiken für Demir Foto: © GEPA
 

"Yusuf Demir verschwindet aus Barcelonas Plänen" - das schrieb die spanische "Sport" Ende Oktober über die Rapid-Leihgabe.

Zu diesem Zeitpunkt schwang der mittlerweile entlassene Ronald Koeman noch das Trainer-Zepter beim FC Barcelona. Klub-Legende Xavi übernahm den Trainer-Posten, seitdem geht es auch für das ÖFB-Juwel wieder aufwärts - und wie!

Beim 0:0-Remis am Dienstagabend gegen Benfica Lissabon feierte der Wiener sein Startelf-Debüt in der UEFA Champions League und wurde mit seinen 18 Jahren und 174 Tagen zum zweitjüngsten Nicht-Spanier nach Lionel Messi, der in der Königsklasse in der Barca-Startformation steht.

Der Argentinier war bei seinem Startelf-Debüt in der Champions League 17 Jahre und 166 Tage jung.

Im 3-4-3-System von Xavi nahm Demir die rechte Flügelposition ein und versprühte eine gewisse jugendliche Unbekümmertheit.

Schon früh im Spiel zwang er Benfica-Tormann Odysseas Vlachodimos nach einem feinen Schlenzer zu einer starken Parade, kurz vor der Halbzeitpause hätte er beinahe sogar über seinen ersten Pflichtspiel-Treffer im Dress der Blaugrana jubeln dürfen.

Wie "La Pulga" früher schlug Demir am rechten Strafraumeck einen Haken nach innen, visierte das lange Kreuzeck an - und traf das Lattenkreuz. Es war die beste Chance der Katalanen in der gesamten Partie. Nach 66 Spielminuten war ein zufriedenstellender Abend für Demir beendet.

"Endlich ließ er seine Schüchternheit in der Kabine"

In den spanischen Medien hat der Linksfuß einen guten Eindruck hinterlassen. Die "Mundo Deportivo" schreibt etwa: "Endlich spielte er befreit auf und ließ seine Schüchternheit in der Kabine zurück. Mit seinem Schuss an die Latte hätte er sich einen Treffer verdient gehabt."

Die "AS" meint: "Er startete etwas schüchtern, kam aber von Minute zu Minute besser ins Spiel und nahm es mit Benficas Grimaldo auf. Nach einem gefährlichen ersten Abschluss zeigte er einen fantastischen Spielzug, der mit einem Schlenzer am Lattenkreuz endete."

Auch die "Marca" findet lobende Worte: "Er war die große Überraschung in der Barca-Elf, wurde aber für seine starken Trainingsleistungen belohnt. Er erledigte am rechten Flügel einen guten Job und hätte beinahe einen Treffer erzielt."

Vor allem "Sport" äußerte aber auch Kritik. "Unpräzise. Abseits seiner Torchancen tat er sich schwer. Wenn er ins Spiel eingebunden wurde, zeigte er einerseits interessante Szenen, leistete sich andererseits aber auch unerklärliche Fehler. Viel Licht und Schatten, er hat noch viel Luft nach oben."

VIDEO: So kommentiert Xavi das 0:0 gegen Benfica

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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