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Fan-Ausschluss gegen PSG? UEFA ermittelt gegen Bayern

Beim Heimspiel gegen Real Madrid wurden nach dem Siegtreffer von Michael Olise mehrere Fotografen verletzt.

Fan-Ausschluss gegen PSG? UEFA ermittelt gegen Bayern Foto: © GETTY

Dem FC Bayern München droht nach dem Halbfinal-Einzug in der Champions League eine Strafe der UEFA.

Laut Medienberichten aus Deutschland hat der europäische Fußball-Verband ein Disziplinarverfahren gegen die Münchner eingeleitet. Die UEFA sieht gleich mehrere Verstöße. Einer davon ist der überbordende Jubel beim 4:3-Siegtreffer von Michael Olise gegen Real Madrid am vergangenen Mittwoch.

In der Schlussphase des Spiels hielten sich einige Bayern-Fans im Innenbereich des Stadions auf. Nach dem Olise-Tor jubelten die Fans mit den Spielern und drückten dabei gegen die Werbebanden.

Im Zuge dessen wurden mehrere Fotografen überrannt. Laut der Polizei München wurden mindestens zwei Frauen und zwei Männer verletzt. Einer der Fotografen sagte der "BILD", dass er in der Situation das Bewusstsein verloren und Prellungen davongetragen hatte. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Südkurve blieb schon einmal leer

Bayerns Fan-Dachorganisation Club Nr. 12 bat nach dem Vorfall auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP um Entschuldigung.

Die UEFA wirft den Bayern auch die Blockierung öffentlicher Wege, das Werfen von Gegenständen und das Zeigen eines Anti-UEFA-Banners vor.

Damit droht dem deutschen Rekordmeister eine Geldstrafe oder auch ein Fan-Ausschluss im CL-Halbfinal-Heimspiel gegen Paris Saint-Germain am 6. Mai.

Die Münchner Fantribüne blieb in der laufenden CL-Saison schon einmal leer, im Ligaphase-Spiel gegen Union Saint-Gilloise. Nach dem wiederholten Einsatz von Pyrotechnik in der Südkurve sperrte die UEFA einen Teil der Kurve. Aus organisatorischen Gründen ließ der FC Bayern die gesamte Fantribüne geschlossen.

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