Bayern-Profi teilt gegen Rüdiger aus: "Gehört sich nicht"
Beim 4:3-Sieg der Münchner gegen Real Madrid ging es heiß her. Besonders eine Szene stieß Josip Stanisic nach Spielende sauer auf.
Im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid bewies der FC Bayern München große Moral. Trotz dreimaligem Rückstand zogen die Münchner in die nächste Runde ein - Zum Spielbericht
Das zwischenzeitliche 3:2 für die "Königlichen" kurz vor der Pause ließ jedoch die Wogen hochgehen. Im Vorfeld des Treffers durch Kylian Mbappé blieb Bayerns Josip Stanisic nach einem Zweikampf mit DFB-Nationalspieler Antonio Rüdiger auf dem Rasen liegen. Daraufhin soll der gebürtige Berliner den Außenverteidiger der Münchner angeschrien und unschöne Worte an ihn gerichtet haben.
Stanisic: "Vielleicht ist er Mann genug, es zuzugeben"
Diese Aktion brachte den 26-Jährigen auch nach Spielende noch in Rage: "Meines Erachtens geht so was gar nicht. Es ist genau nur ein Wort gefallen - und das zweimal. Aber Sie können ihn ja selbst fragen, was er gesagt hat. Vielleicht ist er Mann genug, es zuzugeben." Was genau Rüdiger gesagt haben soll, ließ er offen.
Bereits in der Vergangenheit fiel Rüdiger mit fragwürdigen Aktionen auf und neben dem Platz negativ auf. DFB-Kollege Jonathan Tah stellte sich nach Spielende jedoch vor ihn. Toni sei zwar "immer intensiv", aber das Gefühl, "dass es unfair wird" hatte er nicht.
Aussprache auf dem Feld
Auch Stanisic stimmte zum Ende des Interviews hin versöhnliche Töne an. "Ich bin keiner, der böses Blut will. Ich nehme es auch nicht persönlich. Es passiert in der Hitze des Gefechts. Für mich ist die Sache auch gegessen. Ich finde aber, so etwas gehört sich nicht, egal ob man gegeneinander spielt, man sich kennt oder nicht", meinte der kroatische Nationalspieler.
Bereits auf dem Feld scheint es zur Aussprache gekommen zu sein. Nach dem Disput suchte Stanisic noch während des Spiels den Kontakt zu Rüdiger, es kam zu einer Versöhnungsgeste. Der Ärger war nach Spielende aber noch nicht gänzlich abgeklungen.