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25 Prozent Ballbesitz: Warum Arsenal kein Spektakel wollte

Nie war der Ballbesitz in einem CL-Endspiel so unausgewogen. Arsenal präsentierte im Finale gegen PSG den "Haramball", den viele vorwerfen. Rice erklärt:

25 Prozent Ballbesitz: Warum Arsenal kein Spektakel wollte Foto: © IMAGO / SNA

Der FC Arsenal bleibt auf höchster europäischer Bühne ohne Titel.

Obwohl die "Gunners" diese Champions-League-Saison (nach regulärer Spielzeit) ungeschlagen bleiben, reicht es nicht zum großen Wurf. Stattdessen verteidigt Paris Saint-Germain den Titel in der "Königsklasse" mit einem Sieg nach dem Elfmeterschießen.

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Dabei lief das Endspiel für die Franzosen im Vergleich zur Vorsaison völlig anders. 2025 in München gab es eine 5:0-Machtdemonstration der Enrique-Elf gegen Inter Mailand.

Historischer Tiefstwert

In diesem Jahr war es stattdessen ein enges, umkämpftes Spiel - wenn auch mit völlig unterschiedlichen Herangehensweisen. Arsenal "erreichte" einen historisch niedrigen Ballbesitz-Wert. Nur 25 Prozent waren es am Ende des Spiels, niedriger als seit Beginn der detaillierten Datenerfassung 2003/04 noch nie.

"Sie haben wirklich sehr gut gespielt und es war wirklich schwierig", zollt Luis Enrique Arsenal bei "Sky" Respekt.

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Eine "glückliche" Führung von Arsenal?

Erschwerend aus Pariser Sicht kam dazu, dass Kai Havertz schon nach sechs Minuten mit einem starken Abschluss das 1:0 erzielte.

Der erste Treffer fiel, nachdem Marquinhos seinen eigenen Mitspieler anschoss. Danach ging der Ball in den Lauf von Havertz, der vor Matvey Safonov cool blieb.

Geht es nach dem spanischen Erfolgstrainer, war das Tor eines der glücklicheren Sorte.

Sie haben durch eine glückliche Aktion getroffen. Danach war es ein Segen für sie, weil sie wissen, wie man verteidigt.

Luis Enrique

"Ich denke, das Match hat bestmöglich für sie begonnen. Sie haben durch eine glückliche Aktion getroffen. Danach war es ein Segen für sie, weil sie wissen, wie man verteidigt", sagt er am "TNT"-Mikro.

Dementsprechend gestaltete sich die Partie für den Titelverteidiger laut Enrique extrem schwierig: "Wir sind es gewohnt, so anzugreifen - aber gegen sie war es sehr hart. Sie sind physisch stark, nutzen jede Situation aus."

Was für Paris zu einer kniffligen Herausforderung wurde, war zugleich für viele Zuschauer nicht gerade schön anzusehen. Arsenal machte seinem Ruf, den sogenannten "Haramball" zu spielen, alle Ehre. Zeitspiel gab es bereits nach knapp 30 Minuten, attackiert wurde allerfrühestens an der Mittellinie.

"Viele hätten sich Bayern-PSG gewünscht"

Arsenal-Vizekapitän Declan Rice hat für diesen Ansatz im Endspiel eine Erklärung parat.

"Ich bin mir sicher, viele hätten sich ein Spiel gewünscht, wie Bayern gegen sie gespielt hat", versteht er den Unmut so mancher Fans. Doch einen offenen Schlagabtausch mit PSG wollten die "Gunners" offenbar so gut es geht verhindern.

"Das ist, was sie wollen. Auf diese Art und Weise schießen sie ihren Gegner fünf oder sechs Tore. Also musst du sehr resilient sein und viel kommunizieren. Ich denke, im Laufe des Spiels sind wir hineingewachsen und hatten einige gute Chancen", so der Engländer.

Arteta ist anderer Meinung

Cheftrainer Mikel Arteta geht mit der Einschätzung seines Schützlings offenbar nicht ganz mit, wie der Spanier auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärt:

"Was sie mit dem Ball und durch ihre individuellen Aktionen leisten können, habe ich so noch nie gesehen."

So tief zu stehen, sei "eigentlich nicht der Plan" gewesen. "Aber sie zwingen einen dazu - umso mehr Anerkennung gebührt den Spielern", hebt Arteta die Qualität von PSG einmal mehr hervor.

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