Sie haben durch eine glückliche Aktion getroffen. Danach war es ein Segen für sie, weil sie wissen, wie man verteidigt.
"Ich denke, das Match hat bestmöglich für sie begonnen. Sie haben durch eine glückliche Aktion getroffen. Danach war es ein Segen für sie, weil sie wissen, wie man verteidigt", sagt er am "TNT"-Mikro.
Dementsprechend gestaltete sich die Partie für den Titelverteidiger laut Enrique extrem schwierig: "Wir sind es gewohnt, so anzugreifen - aber gegen sie war es sehr hart. Sie sind physisch stark, nutzen jede Situation aus."
Was für Paris zu einer kniffligen Herausforderung wurde, war zugleich für viele Zuschauer nicht gerade schön anzusehen. Arsenal machte seinem Ruf, den sogenannten "Haramball" zu spielen, alle Ehre. Zeitspiel gab es bereits nach knapp 30 Minuten, attackiert wurde allerfrühestens an der Mittellinie.
"Viele hätten sich Bayern-PSG gewünscht"
Arsenal-Vizekapitän Declan Rice hat für diesen Ansatz im Endspiel eine Erklärung parat.
"Ich bin mir sicher, viele hätten sich ein Spiel gewünscht, wie Bayern gegen sie gespielt hat", versteht er den Unmut so mancher Fans. Doch einen offenen Schlagabtausch mit PSG wollten die "Gunners" offenbar so gut es geht verhindern.
"Das ist, was sie wollen. Auf diese Art und Weise schießen sie ihren Gegner fünf oder sechs Tore. Also musst du sehr resilient sein und viel kommunizieren. Ich denke, im Laufe des Spiels sind wir hineingewachsen und hatten einige gute Chancen", so der Engländer.
Arteta ist anderer Meinung
Cheftrainer Mikel Arteta geht mit der Einschätzung seines Schützlings offenbar nicht ganz mit, wie der Spanier auf der Pressekonferenz nach dem Spiel erklärt:
"Was sie mit dem Ball und durch ihre individuellen Aktionen leisten können, habe ich so noch nie gesehen."
So tief zu stehen, sei "eigentlich nicht der Plan" gewesen. "Aber sie zwingen einen dazu - umso mehr Anerkennung gebührt den Spielern", hebt Arteta die Qualität von PSG einmal mehr hervor.