NEWS

PSG mit Titelverteidigung: "Sie sind das Nonplusultra"

Die Pariser gewinnen zum zweiten Mal in Folge den Henkelpott - bei Canal+ würdigen die Experten um Adi Hütter die Titelverteidigung und fühlen mit Arsenal mit.

PSG mit Titelverteidigung: "Sie sind das Nonplusultra" Foto: © IMAGO / Flash Press Agency

Paris Saint-Germain gelingt die Titelverteidigung in der Königsklasse!

Im Finale gegen den FC Arsenal entscheidet das Elfmeterschießen, in diesem setzt sich PSG mit 4:3 durch (zum Spielbericht >>>).

Die Experten von Canal+ zollen der erneut starken Leistung der Pariser Respekt. Adi Hütter sagte: "Sie sind momentan das Nonplusultra im europäischen Fußball - alle müssen sich in Zukunft an PSG messen lassen."

"Dann ist das zu wenig"

Von einem verdienten Sieger könne man nach einem Elfmeterschießen selten sprechen, meinte der Vorarlberger Coach.

Aber: "Über 120 Minuten, finde ich, ist PSG ruhig geblieben, hat den Ausgleich erzielt."

Auf den frühen Rückstand durch Arsenals Kai Havertz (6.) reagierten die Titelverteidiger mit dem 1:1 durch Weltfußballer Ousmane Dembélé vom Punkt. "Sie haben nicht unverdient gewonnen, haben mehr für das Spiel getan", so Hütter.

Ähnlich sah es Union-Berlin-Kapitän Christopher Trimmel. "PSG hatte mehr Spielanteile, die besseren Torchancen. Wenn du am Ende durch das Elferschießen die Champions League nicht gewinnst, ist das natürlich bitter."

Bei den Gunners schossen Eberechi Eze und Gabriel ihre Elfmeter neben bzw. über das Tor, bei PSG scheiterte lediglich Nuno Mendes an Keeper David Raya. Den letzten Elfmeter der Pariser verwandelte Lucas Beraldo souverän.

"Es ist natürlich sehr bitter, wenn du den letzten verschießt. Geteiltes Leid ist vielleicht halbes Leid. In seiner Haut möchte ich jetzt aber auch nicht stecken", so Hütter über Gabriel. "Aber so ist Fußball. Des einen Leid, des anderen Freud."

Trimmel sagte: "Am Ende kann man analysieren wie man möchte: Wenn du zwei Elfmeter nicht aufs Tor kriegst, ist es auch im Elfmeterschießen zu wenig."

"Es war herzzerreißend"

Mitfühlend zeigte sich Georg Teigl, der das Spiel nahe der Arsenal-Fans verfolgte. "Es war schon herzzerreißend, die Trauer der Fans war riesengroß."

Arsenal könne sich aber nichts vorwerfen. "Sie haben eine unfassbar gute Saison gespielt, Wege gefunden, erfolgreich zu sein - auch viel Kritik dafür eingesteckt, weil es nicht immer schön anzusehen war", sagte er. "Jetzt stehen sie da mit einem historischen Titel, der viele Menschen inspiriert hat. Darauf können sie stolz sein", erinnerte er noch einmal an die Meisterschaft in der Premier League.

Paris Saint-Germain hingegen holte neben der Meisterschaft in der Ligue 1 auch noch den Henkelpott - schon wieder. "Zweimal in Folge zu gewinnen ist schon unglaublich", so Teigl.

"Sie haben alles richtig gemacht", befand Hütter. "Mir gefällt einfach der Weg, den sie gegangen sind. Sie haben aus Einzelspielern ein Team mit jungen, talentierten Spielern geformt. Natürlich sind das auch Spieler mit großer Qualität - so kannst du die Champions League zweimal gewinnen."

Kommentare