Rapid löst doch noch das Europacup-Ticket
Der 20-jährige Jakob Schöller trifft im Rückspiel des Playoff-Finales gegen Ried doppelt und beschert Rapid damit ein versöhnliches Ende einer verpatzten Saison.
Der SK Rapid erkämpft sich einen Startplatz in der zweiten Qualifikationsrunde der kommenden Conference-League-Saison.
Im Rückspiel des Europacup-Playoffs der ADMIRAL Bundesliga gewinnen die Hütteldorfer mit 3:0 gegen die SV Ried und sichern sich so den letzten österreichischen Europacup-Platz mit einem Gesamtscore von 4:2.
Rapid hat im ersten Durchgang mehr vom Spiel, müht sich in der Offensive aber recht lange ab. Erst nach 18 Minuten kommen die Hütteldorfer zum ersten Abschluss, Wurmbrand jagt den Ball aber aus rund 18 Metern knapp über das Tor.
Rapid egalisiert im ersten Durchgang
In Minute 27 dann der große Jubel in Grün-Weiß: Bolla schlägt den Eckball auf die zweite Stange und Schöller köpft wuchtig ein. Der Rückstand aus dem Hinspiel ist damit egalisiert.
Der zweite Treffer will den Hütteldorfern aber nicht gelingen. Tilio setzt einen Volley knapp über das Tor (39.), Dahl vergibt wenig später seine Großchance nach einer Wurmbrand-Hereingabe (40.).
Unmittelbar vor der Pause kommen auch die Rieder besser ins Spiel, Rapid-Schlussmann Hedl muss gegen Mutandwas Schuss aus kurzer Distanz eine Top-Parade auspacken (44.).
Schöller bringt Rapid mit Köpfchen ins internationale Geschäft
Der zweite Durchgang startet ähnlich, wieder findet Mutandwa eine Großchance vor. Diesmal jagt er den Ball per Seitfallzieher aber knapp über das Tor (47.).
Mit der Zeit kippt das Spiel aber zugunsten der Rapidler. Karas Kopfball kann Pomer noch auf der Linie klären (60.), in Minute 66 dreht Rapid das Duell vollends: Wieder ist es Schöller, der einen wuchtigen Kopfball im Tor versenkt, die Vorlage kommt diesmal von Gulliksen.
Mit dem 2:0 stellt Rapid im Gesamtscore auf 3:2 und biegt auf die Siegerstraße ein. Der eingewechselte Louis Schaub erhöht in der Nachspielzeit noch auf 3:0 und fixiert den internationalen Startplatz für Rapid endgültig.
Für den im Sommer zu Karlsruhe wechselnden Ried-Trainer Maximilian Senft setzt es damit zum Abschied eine Niederlage.