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NEWS
Heimsieg nicht genug! Sturm "nur" Vize
Sturm sichert sich zwar den Dreier zum Abschied von Kapitän Hierländer, aber nicht den Titel. Rapid muss in die Verlängerung.
Der SK Sturm Graz schlägt am letzten Spieltag der ADMIRAL Bundesliga den SK Rapid mit 2:0. Trotzdem reicht es für den entthronten Titelverteidiger nicht zum erneuten Meistertitel.
Sturm startet deutlich aktiver in den Showdown um die Meisterschaft. Seedy Jatta mit dem Fuß (2.), Emir Karic per Kopf (9.) und wieder Jatta (11.) verfehlen das Tor der Gäste aus Hütteldorf nur knapp, während Rapid offensiv kaum präsent ist.
Plötzlich Rot für Grün-Weiß
In Minute 22 dann der Aufreger der ersten Hälfte: Yusuf Demir muss nach einem ruppigen Einsteigen von Koller einen Schuh wechseln, Schiedsrichter Harald Lechner lässt aber laufen.
Darüber ist Demir so erzürnt, dass er seinen Schuh wütend über die Seitenlinie wirft – dort steht allerdings der vierte Offizielle Isa Simsek. Simsek weicht dem Schuh aus, Demir sieht Rot für eine vermeintliche Attacke auf den vierten Offiziellen und muss mit dem Tatwerkzeug in der Hand in die Kabine schleichen.
In Überzahl hat Sturm alles unter Kontrolle. Rapid-Schlussmann Niklas Hedl kann aber eine Doppelchance von Jacob Peter Hödl vereiteln (38.) und drückt auch einen gefährlichen Versuch von Otar Kiteishvili über die Querlatte (40.).
Auch im zweiten Durchgang kann Kiteishvili den Rapid-Keeper in zwei Versuchen (47., 66.) nicht überwinden. Auf Seiten Rapids herrscht offensive Flaute. Wurmbrand fängt zwar einen Fehlpass der Grazer am eigenen Strafraum ab, scheitert mit seinem Abschluss aber ebenso am Torhüter (58.).
Der Kapitän verschafft sich einen würdigen Abschied
Sturm drängt die Hütteldorfer in Überzahl zwar weit nach hinten, rund um den Sechzehner bleiben aber die zündenden Ideen aus. Erst in der absoluten Schlussphase gelingt Sturm der Siegtreffer.
Gizo Mamageishvili, der wegen einem kleinen Verspätung bei der Teambesprechung aus der Startelf geflogen war, jagt in Minute 87 einen unhaltbaren Fernschuss ins Gehäuse. Den Schlusspunkt setzt ausgerechnet Langzeit-Kapitän Stefan Hierländer: In der Nachspielzeit verwertet er einen Freistoß direkt zum 2:0 und beschließt seine Sturm-Karriere mit einem Torjubel.
Weil gleichzeitig auch der LASK in Wien-Favoriten gewinnt, reicht es für Sturm nur zum zweiten Tabellenplatz mit 37 Punkten in der Endabrechnung. Rapid schließt die Saison auf Rang fünf ab und muss ins ligainterne Europacup-Playoff.