Endstand
0:2
0:1 , 0:1
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Wien ist heuer violett: Rapid auch im vierten Derby sieglos

Die Wiener Austria setzt sich zum dritten Mal in dieser Saison gegen die Hütteldorfer durch, die trotz mehr Ballbesitz wenig Gefahr ausstrahlen.

Wien ist heuer violett: Rapid auch im vierten Derby sieglos Foto: © GEPA

Das letzte Wiener Derby dieser Saison geht an die Austria!

FK Austria Wien gewinnt das 350. Wiener Derby beim SK Rapid am 31. Spieltag der ADMIRAL Bundesliga mit 2:0. Damit bleiben die "Veilchen" in dieser Spielzeit gegen den Stadtrivalen ungeschlagen. Drei von vier Duellen gingen an das Team aus Favoriten, dazu kommt ein Remis.

Darüber hinaus überholt die Austria (29 Pkt.) Rapid (27 Pkt.) in der Tabelle und liegt punktgleich mit Salzburg auf dem vierten Rang.

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Nach vier Minuten kommt Rapid zur ersten Chance im Derby: Radlinger pariert gegen Dahl im kurzen Eck (4.). Im Anschluss verbuchen die Gastgeber leichte Vorteile.

Premieren-Derbytor zur Führung

Doch mit der ersten Chance schlägt die Austria gleich zu: Fischer flankt nach einem schnell ausgeführten Einwurf auf Saljic (9.), dessen Kopfball über Hedl hinweg im linken Eck einschlägt. Für das Austria-Eigengewächs ist es das erste Tor im Wiener Derby.

Ranftl sieht zehn Minuten später die erste Gelbe Karte. Der Austria-Dauerbrenner ist gegen Horn zu spät dran, woraufhin der Deutsche in weiterer Folge verletzt für Wurmbrand ausgewechselt werden muss.

Insgesamt gestaltet sich der erste Durchgang ausgeglichen, wobei sich die Austria auf das schnelle Umschalten konzentriert und Rapid deutlich mehr vom Ball hat. Dahl leitet mit einer Flanke die zweite gute Gelegenheit der Grün-Weißen ein: Antiste setzt den Kopfball rechts neben das Tor (34.).

Eigentor zur Vorentscheidung

Eine Viertelstunde, in der die Hütteldorfer weiter mehr vom Ball haben, muss man auf das erste Highlight der zweiten Hälfte warten. Aus der Distanz visiert Maybach per Direktabnahme das rechte, obere Eck an - Hedl wehrt noch zur Ecke ab (60.).

Das 2:0 fällt nur kurz darauf nach einem weiteren Corner: Lee schlägt die Flanke in den Fünfer, wo Raux-Yao mit der Schulter ins eigene Tor abfälscht (60.). Die Bundesliga gibt allerdings Plavotic als Torschützen an.

Keine Schlussoffensive, Premiere für Ndukwe

Hoff Thorup zieht die gewohnten Register, bringt Yusuf Demir und Kara für Antiste und Schöller. Gefährlicher werden die Hausherren auch damit nicht - mit Ausnahme eines Demir-Lupfers, bei dem laut dem Schiedsrichter eine Abseitsstellung vorliegt (90.).

Kurz vor dem Ende noch ein schönes Zeichen von FAK-Coach Helm: Der Cheftrainer verhilft Ndukwe, der im Sommer nach Liverpool wechselt, zu seinem Bundesliga-Debüt.

Fast 70 Prozent Ballbesitz haben die Hütteldorfer am Ende, dabei gehen nur zwei Schüsse aufs Tor. Die "Veilchen" prüfen Hedl immerhin sechs Mal.

Die Austria trifft in der letzten Runde auf Tabellenführer LASK, Rapid muss beim SK Sturm ran.

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