Steffen Hofmann: "Es ist Wahnsinn, was heuer los ist"
Der 45-Jährige trauert der vergebenen Titelchance nach. Dabei wäre es seiner Ansicht nach in einer von Inkonstanz geprägten Liga so "einach wie nie" gewesen.
Das 1:3 gegen den LASK am vergangenen Montag brachte für den SK Rapid unerfreuliche Gewissheit: Die Chance auf den Meistertitel war durch die Niederlage dahin.
Die vielzitierte "Mission 33" gewann in den Wochen zuvor wieder an Kontur. Im und um den Klub wuchs wieder die Hoffnung, trotz eines massiven Tiefs im Herbst noch um den Meistertitel mitreden zu können.
Salzburg steckt bereits seit einigen Jahren in einer Krise, auch Sturm Graz konnte nach den umfassenden personellen Änderungen nicht an frühere Leistungen anschließen. Die Tür hatte sich für die Hütteldorfer wieder mehr als einen Spalt breit geöffnet.
"Wäre so einfach wie nie gewesen“
Das sieht auch Geschäftsführer Steffen Hofmann so: "Ich könnte jetzt irgendwas schönreden, aber sind wir ehrlich: Es ist ein Wahnsinn, was heuer los ist", sagt er der "Presse".
Es sei keinem Team gelungen, "wirklich Konstanz in sein Spiel oder die Ergebnisse" zu bringen. "Deswegen wäre es so einfach wie nie gewesen, wenn man ein bisschen einen Lauf hat", trauert er der vergebenen Chance hinterher.
Fehlende Konstanz ist etwas, das die Grün-Weißen schon lange Zeit begleitet. Das weiß auch Hofmann, dies sei ein "Riesenthema". Man wolle nun wieder mehr Kontinuität in den Klub bringen, wie die Vereins-Ikone zu verstehen gibt. Dies sei ein "wichtiges Stichwort für uns. Etwas was wir wirklich umsetzen und nach dem wir handeln müssen."